Sachsens Kulturgeschichte hat einen dauerhaften Ausstellungsort

Sachsens Kunstministerin Sabine von Schorlemer gab am 16.01.2014 in einer Pressekonferenz den 16. Mai 2014 als Eröffnungstermin des Staatlichen Museums für Archäologie Chemnitz bekannt. Sachsen erhält mit dem Museum eine dauerhafte Präsentation seiner archäologischen Landesschätze. Über 6000 Exponate beleuchten auf drei Etagen die Menschheitsgeschichte von der Altsteinzeit bis ins frühe Industriezeitalter.

„Die Eröffnung des Museums ist eines der wichtigsten kulturpolitischen Ereignisse des Jahres und ein kultureller Höhepunkt für den gesamten Freistaat“, erklärt Kunstministerin Sabine von Schorlemer. „Sachsen erhält mit dem neuen Museum im Herzen der Stadt Chemnitz eines der modernsten Archäologiemuseen Deutschlands und ist ein starkes Bekenntnis der Staatsregierung zu Bildung und Kultur in Sachsen. Identität und Selbstverständnis fußen auf dem Bewusstsein unserer Jahrtausende alten Kultur. Im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz wird sich bald jeder mit seinen kulturellen Wurzeln auseinander setzen können. Aber auch die wechselvolle Zeitgeschichte dieses Hauses und seiner jüdischen Protagonisten wird abgebildet.“

Ab 2010 fanden die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen an dem ehemaligen Kaufhaus Schocken unter der Regie der zwei Architekturbüros Auer+Weber+Assoziierte aus Stuttgart sowie knerer und lang Architekten aus Dresden statt.  Seit einem Jahr präsentiert sich die Fassade des Gebäudes der Klassischen Moderne wieder so, wie sie der berühmte Architekt Erich Mendelsohn 1927 entwarf. Auftraggeber damals waren die Brüder Simon und Salman Schocken, die das Kaufhaus am 15. Mai 1930 eröffneten.

Das Stuttgarter Gestaltungsbüro Atelier Brückner zeichnet verantwortlich für die Szenografie der Dauerausstellung, dessen Aufbau aktuell in die endscheidende Phase eintritt.

(Medieninformation: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz)

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