Ausstellung in Dresden

Carlo Weber – Skizzen und Zeichnungen

 Zeichnen als primäres materielles Verfahren, den gedanklichen Entwurfsprozess zur Darstellung zu bringen, war unverzichtbarer Bestandteil der Überlegungen des Architekten und Hochschullehrers Carlo Weber (1934–2014). Das Spektrum der Ausstellung reicht von kleinen abstrakten Skizzen und Collagen bis zur großformatigen Darstellung von Bauprojekten, wie der Zeichnung der Gesamtanlage der spektakulären Olympiabauten 1972 in München. Carlo Webers enge Verbindung zu Dresden zeigen seine Arbeiten zu den Projekten in der Stadt, wie dem Neubau der Mensa der Heeresoffiziersschule und der Sanierung des Lipsiusbaus, dem Ausstellungsbau an der Brühlschen Terrasse. Seiner Lehrtätigkeit an der TU Dresden ist eine Dokumentation gewidmet, und ein Film von Corinne Rose für das Architekturmuseum der TU München (2014), gibt einen Einblick in die Planungsgeschichte des Olympiaparks.

Carlo Weber. Architekt, Künstler und Hochschullehrer

Carlo Weber (1934–2014) war einer der angesehensten Architekten in Deutschland. Schon während seines Architekturstudiums in Stuttgart und Paris arbeitete er im Büro von Behnisch und Lambart und war 1966 Mitbegründer der Architektengemeinschaft Behnisch & Partner. 1980 gründeten Carlo Weber und Fritz Auer ein eigenes Büro mit Standorten in Stuttgart und München. Ab 1992 lehrte er als Professor für Gebäudelehre und Entwerfen an der TU Dresden. Carlo Weber wurde 1996 in die neu gegründete Sächsische Akademie der Künste als Mitglied der Klasse Baukunst gewählt. Mit seiner langjährigen Arbeit als Leiter der Klasse verbinden sich u. a. Städtebautagungen in verschiedenen Nachbarländern und die enge Zusammenarbeit mit den Akademien der Künste in Berlin, Hamburg und München.

Textauszug aus:
Einladungskarte der Sächsischen Akademie der Schönen Künste



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