Wettbewerb Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik – Dritter Preis

Anfang Oktober kürte eine Jury die Sieger des Wettbewerbs für den Neubau des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik in Frankfurt. Unser Beitrag wurde mit dem dritten Preis ausgezeichnet.

In der Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik wird folgende Anmekung zu unserem Entwurf gemacht: „...Einen anderen Weg ging das Architektenbüro Auer Weber Assoziierte GmbH aus München. Als Einzige sahen sie in ihrem Entwurf den Erhalt des Schornsteins der alten Druckerei vor. Trotz der damit verbundenen offenen Fragen zur Stabilisierung und Sicherung des Bauwerkes war der angedachte Erhalt dieses Wahrzeichens für die Preisrichter ein wesentliches Argument, diesem Entwurf den dritten Preis zuzusprechen."

Dazu ein Auszug aus dem Erläuterungstext:
Das neu zu planende Institutsgebäude wird in seiner städtebaulichen Lage durch das Bestandsgebäude der Dondorf´schen Druckerei bestimmt, welches mit einem Neubau zur Zeppelinallee hin ergänzt werden soll.
Aufgrund der identitätsstiftenden Bedeutung für den Stadtteil Bockenheim wird empfohlen das Druckereigebäude zu erhalten.
Der vorliegende Entwurf ergänzt das bestehende Gebäude mit einem kompakten Neubau zu einer Einheit und übernimmt dabei die Geometrie und Abmessungen des Bestandes.
Als ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der stadtbildprägenden Bedeutung der Dondorf´schen Druckerei wird außerdem der in gutem Zustand und ornamentartig gestaltete Industrieschornstein gesehen. Dieser wird erhalten, markiert adressbildend den Hauptzugang, den Schlusspunkt des Kulturcampus Bockenheim und die Verbindungsachse über den bestehenden Straßenübergang zum Palmengarten hin. So wird auch zur repräsentativen und stark befahrenen Zeppelinallee die Dondorf´sche Druckerei weiterhin für die Bewohner erlebbar bleiben, auch wenn ein Neubau das Druckereigebäude verstellt. Zusätzlich wird der in das UG reichende Schornstein in das neue TGA-Konzept integriert und für die Fortluft verwendet.
Der Neubau reagiert auf den Industrieschornstein mit einer einladenden runden Aussparung - an der der sonst klar gegliederte Baukörper einen Versatz zur Aufnahme der Gebäudeflucht der Unibibliothek ausbildet.

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