Auf dem Wettbewerbsgrundstück, das sich an der Schnittstelle unterschiedlicher städtebaulicher und freiräumlicher Strukturen befindet, soll ein neues urbanes Quartier mit verschiedenen Nutzungen und hoher baulicher Dichte entstehen. Im Sockelbaukörper sind öffentliche Nutzungen, ein Discounter und andere Nahversorger untergebracht. Über verschiedene Zugänge lässt sich das neue Wohnviertel mit seinem unterschiedlichen Flächenangebot erkunden. Der südliche Teil, mit attraktiven, urbanen Nutzungen (Gastronomie, Einzelhandel, Schulmensa, KiTa) wird über einen städtisch geprägten Hofbereich erschlossen, der sich mit der zu einem Quartiersplatz aufgeweiteten Sielstraße verbindet. Auf dem Dach der Handelsflächen im Norden des Quartiers entstehen Innenhöfe, die mit Kinderspielplatz, Individualgärten und hohem Grünflächenanteil als privater Nachbarschaftshof geplant sind. Die Blockbebauung, die der gewünschten hohen Dichte geschuldet ist, wird in den Obergeschossen in drei Cluster aufgeteilt. Je Cluster wird die blockartige Struktur in drei als Einheit ablesbare „Häuser“ aufgelöst. Ihre Verbindungsbauten erhalten vielfältig nutzbare Dachgärten, die über die innenliegenden Flurzonen für alle Bewohnern erreichbar sind. Übergeordnetes Gestaltungsmerkmal des neuen Areals sind die prägnanten, sich konisch verjüngenden Baukörper und ein alle Bauteile übergreifendes Rahmenwerk aus Betonwerkstein. Gleich einem robusten Setzkasten bildet es den gestalterischen Vordergrund für die vielfältigen Nutzungen des Quartiers, wie Läden, Gastronomie, Wohnungen, Loggien etc. Auszug aus dem Juryprotokoll: Ausgehend von der Idee, eine für den Stadtteil ursprünglich typischen Blockrandbebauung anzubieten, wird versucht mittels Substraktion die erheblichen Baumassen zu gliedern und in das Umfeld einzupassen. Hierbei entstehen 9 teilweise miteinander verbundene Einzelbauten mit jeweils eigener Adresse. Durch den Kunstgriff, ab dem 3. bzw. 4. OG die Fassade zu knicken und hiermit ein für Nürnberg durchaus typisches Steildach neu zu interpretieren, gelingt es, die erheblichen Baumassen - und es sind die höchsten Dichtewerte aller vorgelegten Arbeiten - überraschend gut einzufügen.
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Gestern, Dienstag den 7. Dezember, wurde die Ausstellung des AIT-ArchitekturSalons in der Architekturgalerie München im BUNKER eröffnet. Während des ersten Lockdowns im Frühling 2020 entstand im AIT-ArchitekturSalon die Idee eines Wander-Skizzenbuchs mit anschließender Ausstellung zum Thema „Architektur und Erinnerung“. Rund 70 Architekturbüros in München und Hamburg wurden eingeladen dabei mitzuwirken und sich mit einer originalen Handskizze zu verewigen – darunter Philipp Auer. Seit Anfang Dezember 2020 wanderte das Skizzenbuch durch die Büros und wird nun als Ausstellung in der Architekturgalerie München im BUNKER und im AIT-ArchitekturSalon Hamburg parallel gezeigt. .Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Februar 2022 zu sehen. AIT-Salon – Memories – Wanderbuch und Ausstellung 2021 Architekturgalerie München – Programm
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Wir freuen uns über die Nominierung des Bildungscampus Freiham – und somit der Campusmitte – in der Kategorie „Bauen für die Gemeinschaft.“ BDA Preis Bayern 2022 – Nominierungen – Bauen für die Gemeinschaft Der Bund Deutscher Architekten BDA Landesverband Bayern (BDA Bayern) lobt seit 1967 den BDA Preis Bayern aus. Mit der Vergabe des Preises wird ein herausragender Beitrag zu Architektur und Städtebau gewürdigt, an dem die Vielfältigkeit architektonischer Qualitätskriterien offenbar wird. ... Der BDA Preis Bayern ist ein Ehrenpreis. Die Architekt*innen und Bauherr*innen der prämierten Bauwerke/Ensembles werden im Rahmen einer festlichen Veranstaltung ausgezeichnet. Die prämierten Bauwerke/Ensembles (Preisträger) werden für den BDA Bundespreis die Große Nike nominiert. (Auszug aus der Auslobung )
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Nach dem Richtfest des Bürogebäudes AirSite West, dem #LAB48, im vergangenen März, war es am 1. Dezember auch bei der Airport Academy, dem #LAB52, soweit: Nach 14 Monaten Bauzeit konnte das symbolische Richtfest stattfinden. Der Bau des LabCampus, dem Innovationszentrum am Münchner Flughafen, schreitet also weiter voran; im ersten Quartal 2022 ist bereits die Inbetriebnahme der Airport Academy geplant. Mehr Informationen zum Richtfest und zum #LAB52
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Erster Preis aus Mehrfachbeauftragung: Unser Entwurf für den Neubau der Kreissparkasse Böblingen in Leonberg hat die Jury überzeugt. Der Neubau der Kreissparkasse Leonberg bildet einen zeitgemäßen „Eckstein“ an der Sonnenkreuzung, dem Ort des ehemaligen Oberen Tores von Leonberg. Er akzentuiert und stärkt die Eingangssituation zur Altstadt. Der fünfgeschossige Baukörper wird seiner besonderen Lage durch eine leichte Verdrehung gegenüber der geplanten, benachbarten Wohnbebauung gerecht. Er lenkt an der Sonnenkreuzung um und wendet sich der Altstadt zu. Der vorgeschlagene kompakte Wohnbaukörper ist von der Stuttgarter Straße zurückgesetzt. Das Direktionsgebäude wird dadurch freigestellt und betont. Die somit mögliche Durchgrünung bis zur Stuttgarter Straße unterstützt die Frischluftzufuhr vom Engelberg zur Altstadt. Der markante Solitärbau ist durch Abstaffelungen und Rücksprünge im dritten und vierten Obergeschoss gegliedert. Er nimmt dadurch Höhenhenbezüge aus der heterogenen Umgebung auf und bildet einen selbstbewussten und markanten Akzent. Auszug aus dem Erläuterungsbericht
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Sammelausstellung urbainable – stadthaltig. Positionen zur europäischen Stadt für das 21. Jahrhundert Das Autorenteam Fritz Auer, als Akademiemitglied, der Architekturphilosoph Martin Düchs, Stefan Niese / Auer Weber und Sigi Ramoser / Sägenvier Designkommunikation gestalten den Beitrag: Unter den Schienen der Strand! Die Ausstellung „urbainable – stadthaltig“ spielt bereits mit ihrem Titel auf die Hypothese an, dass Nachhaltigkeit und Stadt nicht unabhängig voneinander gesehen werden können. Sie setzt sich mit der Rolle der europäischen Stadt in Zeiten der Klimaerwärmung, der Digitalisierung, des demografischen Wandels und der Auflösung traditioneller sozialer Netzwerke auseinander. Die Ausstellung in der Akademie der Künste am Hanseatenweg ist vom 05.09. bis zum 22.11.2020 geöffnet.
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Wir freuen uns über eine Anerkennung im Realisierungswettbewerb für ein Kinder- und Jugendtheater als Erweiterungsbau für das Theater in Ulm.
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Für den Stadt- und Landkreis Heilbronn wurden im diesjährigen Preisverfahren der Architektenkammer Baden-Württemberg die Projekte von Auer Weber auf dem Bildungscampus Heilbronn ausgezeichnet. Wir freuen uns über diesen Erfolg und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit der Dieter Schwarz Stiftung wie auch mit allen weiteren Beteiligten. Im Januar 2021 ist eine feierliche Preisverleihung und eine Ausstellung der prämierten Objekte geplant, sofern es die bis dahin geltende Corona-Verordnung zulassen wird. Jury: Die unterschiedlichen Gebäude variieren in Volumen und Höhe. Der öffentliche Raum fließt in bzw. durch den Campus. Kleine Aufenthaltsbereiche, Brunnen, Grün und Wasserflächen bieten Verweilmomente an – für Studierende wie auch für die Bevölkerung. Die sehr hochwertige Detaillierung und handwerkliche Präzision der Fassaden gelten auch für die Innenräume der einzelnen Gebäude, bis hin zum überzeugenden Lichtkonzept. Durch das private Engagement einer familiären Stiftung wird ein Bildungsraum geschaffen, der zum einen mitten in der Stadt liegt und brachliegende Flächen beispielgebend revitalisiert; zum anderen gelingt es, mit dem Bildungscampus und seinen besonderen Angeboten eine Strahlkraft weit über die Stadtgrenze von Heilbronn zu entwickeln. So ist die Bürgerschaft schon heute eingeladen, die Bibliothek zu nutzen oder in der Mensa zu essen. zur Meldung der AKBW
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Am Düsseldorfer Hauptbahnhof erneuern sich die Anforderungen an Mobilität, Handel, Bahnbetrieb sowie an Funktion und Qualität des Bahnhofsvorplatzes, dem Konrad-Adenauer-Platz. Deshalb lobten 2018 die Landeshauptstadt Düsseldorf und die DB Station&Service AG gemeinsam einen Wettbewerb für den Konrad-Adenauer-Platz und sein Umfeld aus. Die Jury vergab zwei erste Preise, einen für den Bahnhofsplatz (Realisierungsteil) und einen für ein Hochhaus nördlich des Empfangsgebäudes (Ideenteil). Nach einem Verhandlungsverfahren beauftragte die Landeshauptstadt Düsseldorf den Sieger des Realisierungsteils: Das Team GTL Landschaftsarchitektur (Kassel) für die Freianlagen mit Vössing Ingenieure (Düsseldorf) für die Verkehrsanlagen. Darüber hinaus vergab die DB Station&Service AG Aufträge für Machbarkeitsstudien: An den Wettbewerbssieger für das Hochhaus, Mono Architekten (Berlin), sowie an Auer Weber, da „die außergewöhnliche Idee für eine Neustrukturierung des Empfangsgebäudes die Wettbewerbsjury besonders überzeugt hat.“ Das Konzept sieht einen Erhalt der denkmalgeschützten Fassaden des Empfangsgebäudes sowie des Uhrturms vor: Sie prägen den Platzraum und sollen auch künftig das vertraute Gesicht des Hauptbahnhofs Düsseldorf bilden. Die dahinterliegenden Gebäudeteile wurden bereits mehrfach umgebaut und adaptiert. Hier eröffnet sich die Chance, das Empfangsgebäude zukunfts- und leistungsfähig umzugestalten, um den Erwartungen an einen modernen Verkehrsknotenpunkt gerecht zu werden. Die Neukonzeption sieht östlich, direkt an das Bestandsvolumen des Empfangsgebäudes angrenzend, einen langgestreckten Erweiterungsbau vor; er überragt dieses um gut zwei Geschosse und bezieht sich in seiner Längenausdehnung konsequent auf die Baufluchten des Bestandes im Norden und Süden. Auf diese Weise entstehen durch die zurückversetzten Platzkanten am Standort des neuen Hochhauses im Norden und des Anbaus im Süden attraktive Räume, die auch als Antrittsflächen und zusätzliche Adressen für das künftige Empfangsgebäude dienen. Hochhaus, Haupteingang und Uhrturm bilden somit nicht nur die städtebaulichen Endpunkte der drei dominanten Straßenachsen, sondern markieren über die vorgelagerten Platzräume auch funktional die Zugänge zum neuen Empfangsgebäude. Pressedienst Düsseldorf Bahnblogstelle
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