Die Stadt Bergisch Gladbach beabsichtigt, ihr Serviceangebot mit dem Neubau eines Stadthauses und einer Stadtbibliothek sowie weiteren zusätzlichen öffentlichen Nutzungen zu erweitern. Mit der Konversion der vormals von der Bahn genutzten Flächen entlang der Jakobstraße bietet sich die einmalige Chance das gesamte städtebauliche Umfeld zu einem attraktiven neuen Dienstleistungsstandort zu entwickeln. Die Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße wird zukünftig zugleich Auftakt und Abschluss der Fußgängerzone. S-Bahnhof und Busbahnhof liegen damit nicht mehr am Rand, sondern inmitten der Stadt Bergisch Gladbach. Das neue Stadthaus und die neue Stadtbibliothek von Bergisch Gladbach werden als zwei eigenständige und selbstbewusste Bauvolumen ausgebildet. Das Stadthaus mit seinen öffentlichen Verwaltungsnutzungen entwickelt sich entlang der S-Bahngleise und der Jakobstraße in einem gestreckten, durch Innenhöfe strukturierten, viergeschossigen Baukörper. Der Hauptzugang zum Stadthaus wird über einen neuen Vorplatz erreicht, der zukünftig das Tor zur Innenstadt bilden kann. Als fünfgeschossiger, quaderfömiger Kopfbau des S-Bahnhofs fungiert die neue Stadtbibliothek. Die kundenintensiven Nutzungen des Mobilitätszentrums und der „GL-Shop mit Tourist-Information“ orientieren sich direkt zu den Bahnanlagen und empfangen die Reisenden. Die Bibliothek mit Espressobar wird von Süden über den Platz der Partnerstädte erschlossen und ist auch von Norden vom neuen „Stadthaus-Platz“ zu erreichen. Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie zu unserem Beitrag finden Sie auf der Internetseite der Stadt Bergisch Gladbach . Die Wettbewerbsarbeiten sind bis Donnerstag, 02.05.2019 im Kunstmuseum Villa Zanders in Bergisch Gladbach ausgestellt.
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Die DATEV eG hat für ein Grundstück in Nachbarschaft zum Standort an der Virnsberger Straße im Südwesten Nürnbergs einen Architekturwettbewerb ausgerichtet. Neben der Kernanforderung, Raum für bis zu 2.500 attraktive und moderne Arbeitsplätze zu schaffen, sollten insbesondere zentrale Flächen für Veranstaltungen, Konferenzen, Lernwelten und das Casino integriert werden, die ihre Wirkung über das Gebäude hinaus in das gesamte Unternehmen entfalten sollen. Die Wettbewerbsbeiträge sind vom 19. März bis 2. April (ausgenommen Sonntag) im Schulungszentrum der DATEV öffentlich ausgestellt. Für weitere Informationen zum Wettbewerb sowie zu unserem Entwurf: https://www.datev.de/web/de/m/presse/pressemeldungen/meldungen-2019/architekturwettbewerb/ Quelle Gruppenfoto: DATEV eG
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Der Realisierungswettbewerb beinhaltet die Restrukturierung eines Wohngebäudes im Münchner Stadtteil Lehel sowie seine Ergänzung durch einen Neubau. Die Situation entlang der Liebherr- und Thierschstraße verlangt unserer Meinung nach weniger nach einem großen und auffälligen architektonischen „Wurf“, als vielmehr nach einer sensiblen Bebauung, die die historischen Gegebenheiten und die komplexen Grundstücksverhältnisse im Innenhof berücksichtigt. Die unterschiedlich ausgeformten Neubauteilen sollen sich ganz selbstverständlich in die klein parzellierte Baustruktur insbesondere des Innenhofs einfügen. Die vorgeschlagene straßenbegleitende Bebauung zeichnet sich deshalb durch eine behutsame Herausarbeitung der historischen Qualitäten der denkmalgeschützten Blockrandbebauung aus, ohne diese zwingend in allen Teilen auf den Originalzustand zurückzuführen. Für das Gebäude Liebherrstraße 5 bedeutet das, dass wir wesentliche Elemente der historischen Fassade wiederherstellen, ausgehend von der Anhebung der Traufe um 1m auf die ursprüngliche Höhe bis hin zur Rekonstruktion der zwei Giebel. Einzig die Dachgauben verweisen in ihrer schlichten modernen Form auf die Neuinterpretation des Ensembles und schaffen einen fließenden Übergang zum Gebäude Thierschstraße 11. Auch in diesem Gebäudeteil wird der historische Giebel wiederhergestellt. Der Neubau Thierschstraße 15-17 nimmt die Fassadentypologie der denkmalgeschützten Gebäude auf mit ihren industriell anmutenden, stattlichen Fensterflächen und einem verhältnismäßig geringen Wandanteil, was aus der früheren gewerblichen Nutzung herrührt. Auch der Neubau folgt diesen Gestaltungsregeln und löst die Außenwand in ein robustes mineralisches Rahmenwerk mit dahinter liegenden großzügigen Loggien auf. Gestaltprägend sind hier die vier großen mit Dachflächenfenstern kombinierten Gauben, die wie Vitrinen flächenbündig in das Rahmenwerk eingesetzt werden. Mit Rücksicht auf die eher beengten Grundstücksverhältnisse im Blockinnenbereich und mit Maßgabe, dass im Kerngebiet 1/2H als Abstandsfläche angewendet werden kann, folgt die Innenhofbebauung im Wesentlichen dem Fußabdruck der Bestandbebauung, auch um die Möglichkeit bestehender Grenzbebauungen ausschöpfen zu können. Durch die gewählte Gebäudekonfiguration im Blockinnenbereich entstehen drei Hofräume: der ‚Terrassenhof‘, der ‚Grünhof‘ und der ‚Brunnenhof‘; sie werden zum wichtiges Gestaltungskriterium des Quartiers.
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Der Entwurf betrachtet das Baufeld als ein von den Kasernen und Domplatz im Norden, Feldmauer im Süden und Bestandsgebäuden zur Wallstraße gefasstes Quartier. Die gezielte Setzung von drei miteinander gestalterisch verwandten Bausteinen, die nahezu die Dimensionen von Baublöcken der Altstadt einnehmen, formt eine attraktive Mitte mit vielfältigen öffentlichen und gastronomischen Nutzungen. Sie geben den Nachbarn angemessenen Raum, erhalten Vorfelder für die öffentlichen Gebäude, nehmen Wegebeziehungen auf und öffnen neue Bewegungsräume für die zahlreichen Besucher der Stadt Goslar. Die Halle integriert sich in das Kaiserpfalzquartier. Durch die Aufteilung in drei Baufelder kann sich die relativ kleine Baumasse der Halle gut in der Nachbarschaft des viel größeren Hotels behaupten. Um dem Gericht und der Stadtverwaltung ein ausreichendes Vorfeld zu ermöglichen und die Maßstäblichkeit des Forums zu verbessern, wird die Halle vor beiden Kasernen platziert und relativiert dadurch deren Strenge. Der Verlauf der historischen Stadtmauer markiert exakt die Grenze zwischen Foyer und Veranstaltungssaal. Das Foyer im EG ist als Saalerweiterung nutzbar, das Pausenfoyer im 1.OG bietet Aufenthalts- und Aussichtsmöglichkeiten. Während durch die direkte Nachbarschaft die Verbindung zum Hotel vor allem auf dem Niveau des Forums gegeben ist, ist eine klimatisch geschützte Anbindung im Sockelgeschoss vorgesehen. Durch die vielfältigen Raumangebote (Lobby, Kaminzimmer, Restaurant, Tagung, Wohnzimmer, Sky Bar, Wellness) ist das Hotel mehr als eine möglichst effiziente Zimmeranhäufung. Vielmehr besteht es aus räumlich differenzierten, attraktiven Funktionsbereichen, die durch die Ausbildung zweier Gebäudeteile mit einem kleinen Hof bzw. einem Atrium auch innenräumlich über einzigartige Qualitäten verfügen. Während die Ver- und Entsorgung vorwiegend über die Tiefgarage erfolgen, werden alle funktionalen Verbindungen sowohl im Sockelgeschoss als auch im 1. Obergeschoss ermöglicht. Durch die Staffelung der Gebäudehöhen werden die Sichtbeziehungen zur Pfalz optimal ausgenutzt und die Einbindung in die Topografie gewährleistet.
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Wir bieten ein kreatives und abwechslungsreiches Arbeiten in einem kollegialen Team – büroübergreifend für beide Standorte – Stuttgart und München. Sie haben Erfahrung im professionellen Umgang mit Presse und Social Media in den Bereichen Architektur, Kunst oder Kultur, kennen sich im Erstellen von Präsentationen und hauseigenen Drucksachen aus und sind mit dem Bewerbungswesen für Wettbewerbe und VgV-Verfahren vertraut. Wenn auch unsere ausführliche Stellenbeschreibung zu Ihnen passt, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.
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The seventh Architecture Week (A7) is entitled STADT:LEBEN (CITY:LIFE) and focuses on the public spaces that surround us in cities. "Let's get talking! Let's be open, curious and critical! Let's explore the city!" proclaim the organisers, inviting those who are interested to participate in the programme of events. For one week from 25.6-1.7, urban space with its manifold aspects will be illuminated, explored, discussed and presented anew, with focal points that change daily. On Sunday, June 26, the topic of the day STADT:PERSPEKTIVEN (CITY:PERSPECTIVES)will be Olympiapark. During the day, various walks with renowned architects will take place to the sports facilities, through the Olympic Village, the refectory, the Student Village, etc. During the "Olympiapark and Sports Facilities" tour (start: 3 pm and 4.30 pm at the North-East Entrance of the Olympic Stadium), Prof. Fritz Auer, former founding member and partner in the office of Behnisch und Partner, will offer personal insights into and background information on the development of the site. In the evening, a panel discussion on the topic of "Monument and Vision – the Olympic Village" will take place in the A7 central meeting point at Isartorplatz 1, starting at 7 pm. In addition to Prof. Fritz Auer and Moritz Auer (Auer Weber), Axel Hofstadt (architect, Deutsche Stiftung Denkmalschutz (German Foundation for Monument Protection), Prof. Dr. Hubertus Günther (art historian, Deutsche Stiftung Denkmalschutz (German Foundation for Monument Protection)) and Mechthild Kessler (architect, District Monument Protection Authority) will participate in it. Prof. Karin Schmid and Prof. Johannes Kappler will be the moderators.
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June 25/26, 2022 is the date: 167 projects at 114 different locations in Bavaria will open their doors for the Architektouren weekend. Among them will be the School Centre plus triple gymnasium on Grandlstrasse, Obermenzing (Munich), planned and realised by Auer Weber. On Saturday, June 25, 2022 at 2 pm and 4 pm, Auer Weber will give a tour of the building and schoolyards together with the landscape architects Keller Damm Kollegen, who are responsible for the outdoor areas. On the tour through the lightly-coloured and brightly-lit school buildings of the primary and secondary school, there will be a lot to see and learn - about school architecture, simply structured routes, environmentally-friendly materials, multifunctional areas, new pedagogical concepts, art on the building, child-friendly schoolyards and the connection to the surrounding buildings. more information about the project
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In the design selection process for the commercial building at Königstraße 51 in Stuttgart, our design contribution was awarded 3rd prize. We are grateful for the consideration and congratulate the competition team for this achievement. Client STINAG Stuttgart Invest AG From the jury report From a conclusive site planning analysis, the architects develop an convincing urban planning solution. Interesting is the intention to give the small building an urban expression "through a self-evident solidity" (quotation from the architects' explanatory report). To achieve this, the building volume above the base storey is correctly pushed into Königsstraße as a right-angled structure. This design decision, together with the unpretentious order of the fenestration, cleverly reflects the local significance of the corner at Königstrasse and Hirschstrasse. Furthermore, both elevations of the building are characterised by an appropriate proportion of closed façade surfaces. These wall surfaces are harmoniously clad with large-format shell limestone slabs. In this way, the design presents itself as a stone house and makes reference to the neighbouring Tagblatt Tower in the proposed materiality. to the competition post
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The architectural concept envisaged leaving the outdated congress hall clearly recognisable on the outside thanks to its striking roof shape, but adding a "little brother" to it in the roof elevation to accentuate the new foyer. The steel structure for the distinctive polygonal folded roof surfaces was developed together with Stuttgart-based structural engineering firm Boll und Partner. According to the jury: "The quality with which the existing Inselhalle has been developed further and made fit for the future is impressive. The good has been preserved and improved, and the less good discarded, revised and supplemented. The big brother has been joined by a little one. The new whole fulfils new functions, fits into the location and the environment, and has grown out of the existing. In particular, the way in which buildings which at first glance do not seem worthy of preserving have been dealt with here is exemplary. Accepting this complexity and seeking new solutions is one of the essential tasks of the future. When the result is architecture that is both attractive and fits in well in the city, then the renovation and expansion of the Inselhalle is not only sustainable but also visionary."
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Die lineare Anordnung auf dem langgezogenen Grundstück wird durch zwei polygonale miteinander verbundene Lernhauseinheiten mit Lichthöfen und einer angrenzenden Sporthalle aufgebrochen. Dadurch entstehen Im Inneren gut belichtete spannende räumliche Abfolgen und im Außenbereich angenehm dimensionierte Flächen mit unterschiedlichen Funktionen: ein Eingangsplatz im Westen, ein Mensa-Außenbereich im Süden, der sich mit dem Pausenhof verbindet sowie eine bauliche Rahmung des Bodendenkmals. Gemeinsames Organisationsprinzip der Schulen ist, dass alle Klassen der Lernhäuser, Fachklassen, Lehrsäle und Werkstätten gleichwertig entlang der Außenfassaden angeordnet sind. Zwei Patios versorgen auch die Innenzonen der Gebäude mit Tageslicht und Frischluft, so dass die hier situierten Bereiche wie z.B. die zentralen Foren der Cluster problemlos und flexibel genutzt werden können. Die Mittelschule ist in Holz-Hybridbauweise geplant. Strukturierte, mit Holz verschalte Wandflächen und Öffnungselemente im Wechsel mit großen, festverglasten Feldern überlagern sich in der Fassade mit einer prägnanten Struktur aus L-förmigen, skulptural geformten Betonfertigteilen, die die Unterkonstruktion für die umlaufenden Fluchtbalkone bilden. Verfahrensart Nicht offener Realisierungswettbewerb Auslober Stadt Ingolstadt Landschaftsarchitektur grabner huber lipp landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft mbb, Freising Tragwerk Merz Kley Partner GmbH Klimaengineering Ingenieurbüro Hausladen GmbH Brandschutz Kersken + Kirchner GmbH Beratende Ingenieure VBI, München
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