Die Vergabekammer Südbayern hat mit Beschluss vom 21.01.2019 entschieden, dass das bisherige Vergabeverfahren um die Generalsanierung des Gasteig keinen Bestand hat. Sofern die Gasteig GmbH an dem Projekt in der bisherigen Form festhält, muss das Auswahlverfahren zwischen den ersten Preisträgern des Wettbewerbs, darunter unser Büro, neu gestartet werden. Maßgebend für die Entscheidung der Vergabekammer war, dass die bisherige Wertungsentscheidung des Stadtrats der Landeshauptstadt München zugunsten des Entwurfs Henn nicht nachvollziehbar ist. Angesichts der nicht nachvollziehbaren Wertungsentscheidung konnte die Vergabekammer zudem nicht ausschließen, dass die Entscheidung durch die in der sogenannte „Denkschrift“ geäußerten urheberrechtlichen Bedenken und die darauf folgende Diskussion in den Medien unterschwellig beeinflusst wurde. Beanstandet wurde ferner, dass dem Urheberrechtsinhaber Rollenhagen die überarbeiteten (vertraulichen) Bieterentwürfe gezeigt worden waren. Durch den Beschluss der Vergabekammer ist die bisherige Auswahlentscheidung hinfällig. Eine neue Angebotswertung für das Projekt in der bisherigen Form könnte vergaberechtskonform, wie die Vergabekammer ausführt, nur nach „grundlegender Überarbeitung der Vergabeunterlagen und erneuter Einholung von Angeboten“ erfolgen, würde also einen kompletten Neustart des Verhandlungsverfahrens verlangen. Wir begrüßen die Entscheidung der Vergabekammer, die inhaltlich überzeugend begründet ist. Die Einleitung des Nachprüfungsverfahrens hat sich daher als berechtigt erwiesen.
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Am 14. Dezember hat sich die Jury nach mehreren Phasen dafür ausgesprochen, dass das Team Rabot Dutilleul Construction (Hauptauftragnehmer) / Auer Weber mit der Realisierungt der „Lille Piscine Olympique Métropolitaine“ beauftragt wird. Das Schwimmbad, entworfen von Auer Weber, gemeinsam mit dem französischen Partnerbüro Otton Sanchez, umfasst insgesamt vier Innen- und zwei Außenbecken; des Weiteren ist ein großzügiger Wellnessbereich, ein Restaurant und ein 42 m tiefer Tauchkanal vorgesehen. Der Planung startet bereits im Januar 2019; der Bau soll im November desselben Jahres beginnen. Entdecken Sie das olympische Schwimmbad: Video Teil 1 , Teil 2 und Teil 3 .
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Im August hat die Red Bull Stadion München GmbH in Abstimmung mit der Stadt München einen internationalen Architektenwettbewerb für ein neue Multifunktionshalle im Olympiapark auf dem ehemaligen Gelände des Radstadions ausgelobt. Am 14. November durften acht Bürogemeinschaften ihre Entwürfe für die Sportarena mit 11 500 Zuschauerplätzen und drei weiteren Eissportflächen vorstellen. Unser Wettbewerbsbeitrag nutzte die Chance, ein Gebäude zu konzipieren, das im Vergleich zu seinem Vorgänger, das als Solitär angelegte Radstadion, an dieser Stelle eine neue architektonische Haltung sowie eine stärkere Einbettung in die bewegte Topografie der „Olympischen Landschaft“ in den Vordergrund stellt. Landschaftliches und Gebautes interagieren und der Leitgedanke der Architekturlandschaft – als Gegenbild zum Begriff des Bauwerks – wird auf neue Weise verkörpert. Ein System aus breiten Erschließungsrampen, der „Vertical Park“, prägt maßgeblich das äußere Erscheinungsbild des Entwurfs. Es lässt sich wie eine Verdichtung des verzweigten Wegenetzes des Olympiaparks lesen und umspielt in einer dynamischen Doppelhelix den Baukörper der Arena. Die eigentlichen Fassadenflächen treten zugunsten der Rampen des „Vertical Parks“ in den Hintergrund, und die senkrechte Außenwand wird somit in geneigte Schichten zerlegt. Die Rampen entwickeln sich aus einem Landschaftsplateau, unter dem sich die Trainingshallen befinden, sind rund um die Uhr öffentlich begehbar und Plattformen für unterschiedlichste Sport- und Freizeitaktivitäten, die sich vom Landschaftsplateau bis hinauf auf das Dach der Arena erstrecken. Die Arena und das Landschaftsplateau im Westen werden zum begeh- und bespielbaren Objekt und geben dem Park damit die Qualitäten zurück, die sie ihm aufgrund ihrer großen Flächenausdehnung zunächst genommen haben – die Qualitäten einer „Gebrauchslandschaft“.
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Gestern wurde der Grundstein des Stadions Philippe-Marcombes gelegt – unter anderem in Anwesenheit des Bürgermeisters, Olivier Bianchi, und des Tour de France Etappensiegers 1951, Raphaël Geminiani. Die französische Presse, unter anderem France 3 Auvergne-Rhône-Alpes , berichtet darüber. Aufgabe war es, dem 1922 erbauten Velodrom und seinem städtebaulichen Umfeld eine neue Identität zu verleihen. Unser Entwurf, Wettbewerbssieger 2016, berücksichtigt die städtische Einbettung sowie die historische Bedeutung des Ortes und gestaltet die Anlage in einen Sportpark um, der mit der Stadt in Beziehung tritt und zugleich zur überregionalen Bedeutung Clermont-Ferrands beiträgt. Auf dem fünfeckigen Grundstück ordnen sich zahlreiche eigenständige Funktionen um eine zentrale Fläche: der Haupteingang mit begrüntem Parkplatz, eine Baumallee, ein „Erlebniswald“, ein Orchideengarten, eine Tennisanlage mit sechs Tennishallen und einem Clubhaus, das Fußball- und Rugbystadion als zentrales Element, das zusammen mit den umgebenden Laufbahnen und Sprungzonen ein Oval bildet. Markantes Wahrzeichen für den neuen Sport-Campus wird die „Wolken-Tribüne“ mit mehr als 1500 Plätzen. Sie beherbergt die Verwaltung, Räume für temporäre Ausstellungen, Gemeinschaftsräume, Umkleidebereiche und technische Anlagen. Auf dem Gelände befinden sich außerdem ein mit Geräten ausgestatteter Sport-Parcours, ein Skatepark, verschiedene Sportsäle mit Aussichtsterrasse sowie ein Multifunktionssportzentrum. Lokaler Partner sind mBa-Architectes. Geplante Fertigstellung ist 2021. Für weitere Informationen: Stade Philippe-Marcombes .
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Unser Entwurf wurde mit einem ersten Preis ausgezeichnet, aber nach Überarbeitung nicht ausgewählt. Das laufende Vergabeverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Als größtes Kulturzentrum Europas soll der neue Gasteig seine Potenziale künftig noch öffentlichkeitswirksamer und attraktiver innerhalb seines städtischen Umfelds, aber auch in der Anlage selbst, herausstellen und sich den Besuchern so übersichtlich und transparent wie möglich präsentieren. Versinnbildlicht wird dies in unserem Entwurf durch eine großzügige, tribünenartige Freitreppe im Kreuzungsbereich Rosenheimer Straße / Am Gasteig, über der sich der in kupfernen Metalltönen verkleidete Saal der Philharmonie als künftiges Wahrzeichen erhebt.
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Am Freitagabend, 19.10.2018, wurde im Berliner Architekturforum Aedes die Ausstellung "Heilbronn - eine Stadt entwirft sich neu" eröffnet. Die Schau zeigt die drei Schwerpunkte des Stadtumbaus, die die ökologische, digitale und mobile Neuausrichtung Heilbronns manifestieren: das Stadtquartier Neckarbogen auf dem Gelände der Bundesgartenschau, den Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung und die Wissens- und Erlebniswelt ’experimenta’. Neben Ansprachen von Oberbürgermeister Harry Mergel, experimenta-Architekt Matthias Sauerbruch und BUGA-Planer A.W. Faust, sinai Landschaftsarchitekten, erläuterte Achim Söding die Herausforderungen zukunftsfähiger Entwürfe und die große Bedeutung des Bildungscampus für die Stadt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Laufzeit der Ausstellung: 20. Oktober - 29. November 2018 Ausstellungsort: Aedes Architekturforum, Christinenstraße 18-19, 10119 Berlin
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Anfang Oktober kürte eine Jury die Sieger des Wettbewerbs für den Neubau des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik in Frankfurt. Unser Beitrag wurde mit dem dritten Preis ausgezeichnet. In der Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik wird folgende Anmekung zu unserem Entwurf gemacht: „...Einen anderen Weg ging das Architektenbüro Auer Weber Assoziierte GmbH aus München. Als Einzige sahen sie in ihrem Entwurf den Erhalt des Schornsteins der alten Druckerei vor. Trotz der damit verbundenen offenen Fragen zur Stabilisierung und Sicherung des Bauwerkes war der angedachte Erhalt dieses Wahrzeichens für die Preisrichter ein wesentliches Argument, diesem Entwurf den dritten Preis zuzusprechen." Dazu ein Auszug aus dem Erläuterungstext: Das neu zu planende Institutsgebäude wird in seiner städtebaulichen Lage durch das Bestandsgebäude der Dondorf´schen Druckerei bestimmt, welches mit einem Neubau zur Zeppelinallee hin ergänzt werden soll. Aufgrund der identitätsstiftenden Bedeutung für den Stadtteil Bockenheim wird empfohlen das Druckereigebäude zu erhalten. Der vorliegende Entwurf ergänzt das bestehende Gebäude mit einem kompakten Neubau zu einer Einheit und übernimmt dabei die Geometrie und Abmessungen des Bestandes. Als ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der stadtbildprägenden Bedeutung der Dondorf´schen Druckerei wird außerdem der in gutem Zustand und ornamentartig gestaltete Industrieschornstein gesehen. Dieser wird erhalten, markiert adressbildend den Hauptzugang, den Schlusspunkt des Kulturcampus Bockenheim und die Verbindungsachse über den bestehenden Straßenübergang zum Palmengarten hin. So wird auch zur repräsentativen und stark befahrenen Zeppelinallee die Dondorf´sche Druckerei weiterhin für die Bewohner erlebbar bleiben, auch wenn ein Neubau das Druckereigebäude verstellt. Zusätzlich wird der in das UG reichende Schornstein in das neue TGA-Konzept integriert und für die Fortluft verwendet. Der Neubau reagiert auf den Industrieschornstein mit einer einladenden runden Aussparung - an der der sonst klar gegliederte Baukörper einen Versatz zur Aufnahme der Gebäudeflucht der Unibibliothek ausbildet.
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Ein Foto der Azur Arena Antibes von Aldo Amoretti schafft es in der Kategorie „Buildings in Use“ unter die Finalisten des renommierten internationalen Fotografiepreises, dem Architectural Photography Award 2018. Das World Architecture Festival vom 28. bis 30. November 2018 in Amsterdam stellt alle ausgewählten Bilder aus.
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Es erstaunt nicht, dass die Nobelpreisträger dieser Welt immer wieder gerne nach Lindau kommen, um sich mit Nachwuchswissenschaftlern ihrer Fachgebiete auszutauschen – bietet doch das idyllische Inselstädtchen im Bodensee einen einzigartigen Rahmen für ihre alljährlichen Tagungen. Diese renommierte Konferenz ist sicherlich die prominenteste, die den Flair der Lindauer Insel schätzt. Da die Inselhalle in die Jahre gekommen war und keine zeitgemäßen Tagungsbedingungen mehr bot, wurde ein Architekturwettbewerb zur Sanierung und Erweiterung des Tagungshauses ausgelobt, den Auer Weber für sich entscheiden konnten. Die Aufgabenstellung bot die einzigartige Chance, die 1981 entstandene Halle neu auszurichten und den Eingang von der beengten Situation an der Zwanzigerstraße zu verlagern, hin zu einem neuen Vorplatz, der sich auf der Hallenostseite zwischen Straße und Seepromenade erstreckt. Auf der gegenüberliegenden Platzseite wurde das Inselhallen-Parkhaus mit integrierter Feuerwache und Bootsanliegerräumen geplant (2017 fertiggestellt). Wettbewerbsaufgabe war es, den bestehenden Saal-Kern der Inselhalle zu erhalten und ihn mit neuen Nutzungen zu ergänzen. Das architektonisches Konzept sah vor, den Saal durch seine prägnante Dachform außen klar ablesbar zu belassen, ihm aber in der Dachaufsicht einen „kleinen Bruder“ hinzuzufügen, der das neue Foyer akzentuiert. Alle umgebenden Gebäudeteile wurden mittels polygonal gefalteter Dachflächen an diese beiden Hochpunkte angebunden, so dass im Ergebnis eine skulpturale Gesamtfigur entsteht, die die neue Inselhalleals architektonische Einheit im Stadtbild präsentiert.
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Aufgabe des städtebaulichen Wettbewerbes war es, ein neues Bahnhofsumfeld zu schaffen, das das Erscheinungsbild und die Identität der Stadt maßgeblich prägt. Der Bahnhof selbst, das älteste Gebäude Kolbermoors und derzeit in Sanierung, soll in das Umfeld Areal integriert und das Nadelöhr Tonwerksunterführung behoben werden. Aus 13 eingereichten Entwürfen zur Bahnhofsumgestaltung wählte die Jury unser städtebauliches Konzept aus, das wir gemeinsam mit den Freisinger Landschaftsarchitekten grabner huber lipp erarbeitet haben. Alle Wettbewerbsbeiträge sind noch bis zum 5. August im Rathaus in Kolbermoor ausgestellt. Skizze: © grabner huber lipp
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