Nach Aufhebung der Vergabe an das Büro Henn und Zurückversetzung des Verfahrens Generalsanierung Gasteig durch die Vergabekammer Südbayern, erhielten wir am 05.04.19 die erneute Aufforderung zur Abgabe eines Angebots und Teilnahme an der Verhandlung. Nach Sichtung und Bewertung der neuen Verfahrensbedingungen und Vergabeunterlagen, sowie der Beantwortung der von uns gestellten Rückfragen haben wir uns jedoch entschlossen, am Verhandlungsverfahren nicht weiter teilzunehmen und kein neues Angebot abzugeben. Unsere Gründe lassen sich wie folgt zusammenfassen: Das Problem der ungeklärten urheberrechtlichen Situation ist nach wie vor vorhanden und wurde von der Gasteig GmbH lediglich in die Auftragsabwicklung verschoben. Es ist nunmehr das alleinige Risiko des künftigen Auftragnehmers, sich mit den Inhabern des Urheberrechts auf eine architektonische Lösung zu verständigen, die deren Zustimmung findet. In Anbetracht der Tatsache, dass sich Herr Rollenhagen bereits öffentlich für den Entwurf des Büros Henn ausgesprochen hat, ist das damit verbundene zeitliche und finanzielle Risiko für die beiden anderen Bieter ungleich höher und im Ergebnis für uns nicht akzeptabel. Von fairen Wettbewerbsbedingungen kann vor diesem Hintergrund keine Rede sein, zumal das Büro Henn bereits im Vorfeld des Architektenwettbewerbs für den Auslober tätig und mit der Erstellung des Nutzerbedarfsprogramms beauftragt war. Der dabei erworbene Wissensvorsprung lässt sich in Anbetracht der nunmehr geltenden Kriterien nicht ausgleichen. Denn für die Auswahl des Bieters wird nicht die architektonische Qualität der jeweiligen Entwürfe sondern ausschließlich der Preis, der Personalaufwand, die Qualifikation des Projektteams sowie Konzepte zur Einhaltung der Kostenobergrenze und zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen ausschlaggebend sein. Eine Überarbeitung der Entwürfe im Sinne einer optimalen architektonischen Lösung, wie sie das Preisgericht einstimmig gefordert hatte, findet nicht statt. Ein solches Vorgehen mag zwar zu einem Ergebnis führen, wird jedoch den gestalterischen Ansprüchen an die Bedeutung dieses herausragenden Projektes für die Landeshauptstadt München in keiner Weise gerecht.
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Das Grundstück an der Augustanlage liegt in zentraler und prominenter Lage von Mannheim direkt gegenüber dem Europaplatz. Es markiert mit dem gegenüberliegenden Jahngebäude den östlichen Stadteingang und bildet den Auftakt der repräsentativen Achse zum Wasserturm. Der fünfzehngeschossige neue Büro-Hochbau an der Schleinermacherstraße wird zusammen mit den weiteren Hochpunkten der Augustanlage zu einem Ensemble. Die vier Neubauten des Quartiers mit einer geteilten Nutzung aus 60 Wohnungen, Bürofläche mit rund 11.000 Quadratmetern und Hotel mit 204 Zimmern stellen sich in ihrer Gliederung und Materialität als klare, feingliedrige Baukörper mit eigenständigem Charakter dar, die sich aus einem gemeinsamen Sockelgeschoss entwickeln. Der Freiraum auf Ebene +1 steht allen angebunden Nutzergruppen als grüner und nachbarschaftsfreundlicher Freibereich zur Verfügung.
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Die Stadt Bergisch Gladbach beabsichtigt, ihr Serviceangebot mit dem Neubau eines Stadthauses und einer Stadtbibliothek sowie weiteren zusätzlichen öffentlichen Nutzungen zu erweitern. Mit der Konversion der vormals von der Bahn genutzten Flächen entlang der Jakobstraße bietet sich die einmalige Chance das gesamte städtebauliche Umfeld zu einem attraktiven neuen Dienstleistungsstandort zu entwickeln. Die Johann-Wilhelm-Lindlar-Straße wird zukünftig zugleich Auftakt und Abschluss der Fußgängerzone. S-Bahnhof und Busbahnhof liegen damit nicht mehr am Rand, sondern inmitten der Stadt Bergisch Gladbach. Das neue Stadthaus und die neue Stadtbibliothek von Bergisch Gladbach werden als zwei eigenständige und selbstbewusste Bauvolumen ausgebildet. Das Stadthaus mit seinen öffentlichen Verwaltungsnutzungen entwickelt sich entlang der S-Bahngleise und der Jakobstraße in einem gestreckten, durch Innenhöfe strukturierten, viergeschossigen Baukörper. Der Hauptzugang zum Stadthaus wird über einen neuen Vorplatz erreicht, der zukünftig das Tor zur Innenstadt bilden kann. Als fünfgeschossiger, quaderfömiger Kopfbau des S-Bahnhofs fungiert die neue Stadtbibliothek. Die kundenintensiven Nutzungen des Mobilitätszentrums und der „GL-Shop mit Tourist-Information“ orientieren sich direkt zu den Bahnanlagen und empfangen die Reisenden. Die Bibliothek mit Espressobar wird von Süden über den Platz der Partnerstädte erschlossen und ist auch von Norden vom neuen „Stadthaus-Platz“ zu erreichen. Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie zu unserem Beitrag finden Sie auf der Internetseite der Stadt Bergisch Gladbach . Die Wettbewerbsarbeiten sind bis Donnerstag, 02.05.2019 im Kunstmuseum Villa Zanders in Bergisch Gladbach ausgestellt.
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Die DATEV eG hat für ein Grundstück in Nachbarschaft zum Standort an der Virnsberger Straße im Südwesten Nürnbergs einen Architekturwettbewerb ausgerichtet. Neben der Kernanforderung, Raum für bis zu 2.500 attraktive und moderne Arbeitsplätze zu schaffen, sollten insbesondere zentrale Flächen für Veranstaltungen, Konferenzen, Lernwelten und das Casino integriert werden, die ihre Wirkung über das Gebäude hinaus in das gesamte Unternehmen entfalten sollen. Die Wettbewerbsbeiträge sind vom 19. März bis 2. April (ausgenommen Sonntag) im Schulungszentrum der DATEV öffentlich ausgestellt. Für weitere Informationen zum Wettbewerb sowie zu unserem Entwurf: https://www.datev.de/web/de/m/presse/pressemeldungen/meldungen-2019/architekturwettbewerb/ Quelle Gruppenfoto: DATEV eG
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Der Realisierungswettbewerb beinhaltet die Restrukturierung eines Wohngebäudes im Münchner Stadtteil Lehel sowie seine Ergänzung durch einen Neubau. Die Situation entlang der Liebherr- und Thierschstraße verlangt unserer Meinung nach weniger nach einem großen und auffälligen architektonischen „Wurf“, als vielmehr nach einer sensiblen Bebauung, die die historischen Gegebenheiten und die komplexen Grundstücksverhältnisse im Innenhof berücksichtigt. Die unterschiedlich ausgeformten Neubauteilen sollen sich ganz selbstverständlich in die klein parzellierte Baustruktur insbesondere des Innenhofs einfügen. Die vorgeschlagene straßenbegleitende Bebauung zeichnet sich deshalb durch eine behutsame Herausarbeitung der historischen Qualitäten der denkmalgeschützten Blockrandbebauung aus, ohne diese zwingend in allen Teilen auf den Originalzustand zurückzuführen. Für das Gebäude Liebherrstraße 5 bedeutet das, dass wir wesentliche Elemente der historischen Fassade wiederherstellen, ausgehend von der Anhebung der Traufe um 1m auf die ursprüngliche Höhe bis hin zur Rekonstruktion der zwei Giebel. Einzig die Dachgauben verweisen in ihrer schlichten modernen Form auf die Neuinterpretation des Ensembles und schaffen einen fließenden Übergang zum Gebäude Thierschstraße 11. Auch in diesem Gebäudeteil wird der historische Giebel wiederhergestellt. Der Neubau Thierschstraße 15-17 nimmt die Fassadentypologie der denkmalgeschützten Gebäude auf mit ihren industriell anmutenden, stattlichen Fensterflächen und einem verhältnismäßig geringen Wandanteil, was aus der früheren gewerblichen Nutzung herrührt. Auch der Neubau folgt diesen Gestaltungsregeln und löst die Außenwand in ein robustes mineralisches Rahmenwerk mit dahinter liegenden großzügigen Loggien auf. Gestaltprägend sind hier die vier großen mit Dachflächenfenstern kombinierten Gauben, die wie Vitrinen flächenbündig in das Rahmenwerk eingesetzt werden. Mit Rücksicht auf die eher beengten Grundstücksverhältnisse im Blockinnenbereich und mit Maßgabe, dass im Kerngebiet 1/2H als Abstandsfläche angewendet werden kann, folgt die Innenhofbebauung im Wesentlichen dem Fußabdruck der Bestandbebauung, auch um die Möglichkeit bestehender Grenzbebauungen ausschöpfen zu können. Durch die gewählte Gebäudekonfiguration im Blockinnenbereich entstehen drei Hofräume: der ‚Terrassenhof‘, der ‚Grünhof‘ und der ‚Brunnenhof‘; sie werden zum wichtiges Gestaltungskriterium des Quartiers.
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Der Entwurf betrachtet das Baufeld als ein von den Kasernen und Domplatz im Norden, Feldmauer im Süden und Bestandsgebäuden zur Wallstraße gefasstes Quartier. Die gezielte Setzung von drei miteinander gestalterisch verwandten Bausteinen, die nahezu die Dimensionen von Baublöcken der Altstadt einnehmen, formt eine attraktive Mitte mit vielfältigen öffentlichen und gastronomischen Nutzungen. Sie geben den Nachbarn angemessenen Raum, erhalten Vorfelder für die öffentlichen Gebäude, nehmen Wegebeziehungen auf und öffnen neue Bewegungsräume für die zahlreichen Besucher der Stadt Goslar. Die Halle integriert sich in das Kaiserpfalzquartier. Durch die Aufteilung in drei Baufelder kann sich die relativ kleine Baumasse der Halle gut in der Nachbarschaft des viel größeren Hotels behaupten. Um dem Gericht und der Stadtverwaltung ein ausreichendes Vorfeld zu ermöglichen und die Maßstäblichkeit des Forums zu verbessern, wird die Halle vor beiden Kasernen platziert und relativiert dadurch deren Strenge. Der Verlauf der historischen Stadtmauer markiert exakt die Grenze zwischen Foyer und Veranstaltungssaal. Das Foyer im EG ist als Saalerweiterung nutzbar, das Pausenfoyer im 1.OG bietet Aufenthalts- und Aussichtsmöglichkeiten. Während durch die direkte Nachbarschaft die Verbindung zum Hotel vor allem auf dem Niveau des Forums gegeben ist, ist eine klimatisch geschützte Anbindung im Sockelgeschoss vorgesehen. Durch die vielfältigen Raumangebote (Lobby, Kaminzimmer, Restaurant, Tagung, Wohnzimmer, Sky Bar, Wellness) ist das Hotel mehr als eine möglichst effiziente Zimmeranhäufung. Vielmehr besteht es aus räumlich differenzierten, attraktiven Funktionsbereichen, die durch die Ausbildung zweier Gebäudeteile mit einem kleinen Hof bzw. einem Atrium auch innenräumlich über einzigartige Qualitäten verfügen. Während die Ver- und Entsorgung vorwiegend über die Tiefgarage erfolgen, werden alle funktionalen Verbindungen sowohl im Sockelgeschoss als auch im 1. Obergeschoss ermöglicht. Durch die Staffelung der Gebäudehöhen werden die Sichtbeziehungen zur Pfalz optimal ausgenutzt und die Einbindung in die Topografie gewährleistet.
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Wir bieten ein kreatives und abwechslungsreiches Arbeiten in einem kollegialen Team – büroübergreifend für beide Standorte – Stuttgart und München. Sie haben Erfahrung im professionellen Umgang mit Presse und Social Media in den Bereichen Architektur, Kunst oder Kultur, kennen sich im Erstellen von Präsentationen und hauseigenen Drucksachen aus und sind mit dem Bewerbungswesen für Wettbewerbe und VgV-Verfahren vertraut. Wenn auch unsere ausführliche Stellenbeschreibung zu Ihnen passt, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.
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Die siebte Architekturwoche München (A7) trägt den Titel STADT:LEBEN und lenkt den Blick auf den uns unmittelbar umgebenden, öffentlichen Raum der Stadt. „Kommen wir ins Gespräch! Seien wir offen, neugierig und kritisch! Erkunden wir die Stadt!“ laden die Veranstalter ein, am Programm teilzunehmen. Mit täglich wechselnden Schwerpunkten wird der Stadtraum mit seinen vielfältigen Aspekten vom 25.6. – 1.7.2022 eine Woche lang beleuchtet, erkundet, diskutiert und neu präsentiert. Das Tagesthema STADT:PERSPEKTIVEN legt am Sonntag, den 26.6. den Fokus auf den Olympiapark. Tagsüber führen verschiedene Spaziergänge mit namhaften Architekten u.a. zu den Sportstätten, durch das Olympiadorf, die Mensa oder das studentische Dorf. Prof. Fritz Auer, ehemaliges Gründungsmitglied und Partner im Büro Behnisch und Partner, bietet in der Tour „Olympiapark und Sportstätten“ persönliche Einblicke und Hintergründe zur Entstehung des Geländes (Start: 15 Uhr und 16.30 Uhr am Eingang Nord-Ost des Olympiastadions). Am Abend findet dann im zentralen Treffpunkt der A7 am Isartorplatz 1 ab 19 Uhr ein Podiumsgespräch zum Thema „Denkmal und Vision – das olympische Dorf“ statt. Neben Prof. Fritz Auer und Moritz Auer (Auer Weber) werden Axel Hofstadt (Architekt, Deutsche Stiftung Denkmalschutz), Prof. Dr. Hubertus Günther (Kunsthistoriker, Deutsche Stiftung Denkmalschutz) und Mechthild Kessler (Architektin, Untere Denkmalschutzbehörde) daran teilnehmen. Die Moderation übernehmen Prof. Karin Schmid und Prof. Johannes Kappler.
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167 Projekte an 114 verschiedenen Orten in Bayern öffnen ihre Türen für das Architektouren-Wochenende. Darunter auch das von Auer Weber geplante und realisierte Schulzentrum mit Dreifachturnhalle in der Grandlstraße, München Obermenzing. Am Samstag, den 25.6.2022 um 14 Uhr und 16 Uhr führt Auer Weber gemeinsam mit den für die Freianlagen verantwortlichen Landschaftsarchitekturbüro Keller Damm Kollegen durch das Gebäude und Pausenhöfe. Bei dem Rundgang durch die hellen und lichtdurchfluteten Gebäude der Grund- und Realschule gibt es viel zu sehen und erfahren: über Schularchitektur, einfach strukturierte Wege, freundliche Materialien, multifunktionale Bereiche, neue pädagogische Konzepte, Kunst am Bau, kinderfreundlich gestaltete Pausenhöfe und den Bezug zur umliegenden Bebauung. Zum Projekt
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Im Planerauswahlverfahren für das Geschäftshaus in der Königstraße 51 in Stuttgart erhält unser Entwurfsbeitrag einen 3. Preis. Über die Berücksichtigung sind wir dankbar und gratulieren dem Wettbewerbsteam für die gute Leistung. Auslober STINAG Stuttgart Invest AG Aus dem Juryprotokoll Aus einer schlüssigen ortsbaulichen Analyse entwickeln die Projektverfassenden eine in ihrer Gesamtheit überzeugende städtebauliche Lösung. Interessant ist die Absicht, dem kleinen Gebäude „durch eine selbstverständliche Festigkeit" (Zitat Erläuterungsbericht der Architekten) einen städtischen Ausdruck zu geben. Um dies zu erreichen, wird das Bauvolumen über dem Sockelgeschoss richtigerweise als rechtwinkliger Baukörper in die Königsstraße hineingeschoben. Mit diesem entwerferischen Entscheid wird zusammen mit der unprätentiösen Ordnung der Befensterung geschickt der lokalen Bedeutung der Gebäudeecke König-/ Hirschstraße entsprochen. Im Weiteren zeichnen sich die beiden Ansichten des Gebäudes mit einem angemessenen Anteil an geschlossenen Fassadenflächen aus. Diese Wandflächen werden mit großformatigen Muschelkalkplatten stimmig verkleidet. Auf diese Weise präsentiert sich der Entwurf als steinernes Haus und nimmt in der vorgeschlagenen Materialität Bezug zum benachbarten Tagblattturm. zum Beitrag
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