Die neue Mühlendammbrücke ist aufgrund ihrer Lage im unmittelbaren Umfeld der historischen Mitte Berlins ein wichtiger Stadtbaustein und wesentlicher Teil der Hauptverkehrsverbindung zwischen Alexanderplatz und Potsdamer Platz. Zukünftigen Verkehrssituationen wie einer möglichen Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs soll sie über Umgestaltungspotentiale begegnen und attraktive Aufenthalts-, Verweil- und Erlebnisorte im Stadtraum bieten. Das neue Bauwerk muss sich zum einen in seiner Ausbildung und Anbindung in ein heterogenes und kontrastreiches urbanes Umfeld einfügen, zum anderen aber auch die Entwicklung der Mühlendammbrücke von der ersten Verbindung zwischen der historischen Doppelstadt Berlin-Cölln zur vielbefahrenen Hauptverkehrsader referenzieren. Aufgrund ihres Einflusses auf das weltberühmte Panorama im denkmalgeschützten Umfeld kommt der Hauptquerung über die Spree eine ganz besondere Bedeutung zu. Die vorgeschlagene Konstruktion und Materialität der Brücke hält die Blickachsen frei und rahmt sie; andererseits schafft sie Räume und Flächen, um diese Raumbeziehungen intensiv wahrzunehmen. Die Bauhöhe wird städtebaulich niedrig gehalten, und es wird im Gegensatz zu einer vertikalen Landmarke ein horizontaler Ort generiert. Die neue Brücke verleugnet nicht ihre Identität als modernes Bauwerk, sieht sich aber zugleich in ihrer architektonischen Gestalt als rücksichtsvolle Ergänzung, die sich in der Perspektive zur Altstadt eher behutsam erklärt: ihre Tragwerksform interpretiert das historische Systems einer Bogenbrücke neu. Ausschnitt aus der Beurteilung durch das Preisgericht: „Die Brücke besticht durch ihre filigrane und sehr schlanke Konstruktion, deren Überbau als Dreifeldträger optisch voutenförmig verläuft, um die Stützmomente aufzunehmen. Die über den Zwischenstützen verlaufenden V-förmigen Streben sind räumlich geneigt ausgebildet, so dass sie auch in Querrichtung diagonal zusammenlaufen und die insgesamt 6 Hauptträger je Stützenachse von nur 3 rechteckigen Pendelstützen getragen werden. Dies führt zu einem lichtdurchlässigen und luftigen Aufenthaltsort unter der Brücke zwischen Widerlagern und Zwischenstützen.“
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competitionline hat das zehnjährige Jubiläum seines Rankings zum Anlass genommen, um alle Wettbewerbsergebnisse von 2011-2020 auszuwerten – und Auer Weber landet auf Platz 3 bei den „Titanen des Wettbewerbs" .
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Das französische Architekturmagazin widmet seine aktuelle Sonderausgabe unserem Büro. Die zweisprachige Publikation zeigt die Projekte, die unser Büro in den letzten zehn Jahren in Frankreich und Luxemburg realisiert hat; die vier jüngsten darunter untersucht sie genauer. Dazu haben sich der Fotograf Aldo Amoretti und der Journalist Olivier Reneau auf die Reise nach Aix-en-Provence, Clermont-Ferrand, Vaires-sur-Marne und Cents gemacht und stellen hier ihre Beobachtungen vor. Ein langes Interview im Vorfeld des Portfolios gibt einen allgemeinen Einblick ins Büro und über seine Ziele. Zu finden ist die Sonderausgabe in Frankreich am „Kiosque“ (in der aktuellen ArchiSTORM integriert) oder kann auf der Website des Magazins erworben werden.
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Die Firma PREFA hat für ihr Magazin ein Gespräch mit Moritz Auer geführt: PREFARENZEN – Einblick: Auer Weber, München . Credits: PREFA / Croce & Wir
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Am 09.07.2021 wurde der neue Sportpark der Stadt Clermont-Ferrand in der der französischen Region Auvergne-Rhône-Alpes feierlich eingeweiht. Das Projekt geht aus einem 2018 gewonnenen Wettbewerb hervor, der zur Aufgabe hatte, dem 1922 erbauten Velodrom und seinem städtebaulichen Umfeld eine neue Identität zu verleihen. Der Entwurf berücksichtigt die städtische Einbettung sowie die historische Bedeutung des Ortes. Die Anlage wird in einen Sportpark umgestaltet, der mit der Stadt in Beziehung tritt und zugleich zur überregionalen Bedeutung Clermont-Ferrands beiträgt. Auf dem fünfeckigen Grundstück ordnen sich zahlreiche eigenständige Funktionen um eine zentrale Fläche: der Haupteingang mit begrüntem Parkplatz, eine Baumallee, ein „Erlebniswald“, ein Orchideengarten, eine Tennisanlage mit sechs Tennishallen und einem Clubhaus sowie ein Fußball-, Rugby- und Leichtathletikstadion als zentrales Element, das zusammen mit den umgebenden Laufbahnen und Sprungzonen ein Oval bildet. Markantes Wahrzeichen für den neuen Sport- Campus wird die „Wolken-Tribüne“ mit mehr als 1600 Plätzen. Sie beherbergt die Verwaltung, Räume für temporäre Ausstellungen, Gemeinschaftsräume, Umkleidebereiche und technische Anlagen. Auf dem Gelände befinden sich außerdem ein mit Geräten aus- gestatteter Sport-Parcours, ein Skatepark, verschiedene Sporthallen mit Aussichtsterrasse sowie ein Multifunktionssportzentrum. Video von der Eröffnungsfeier – Beitrag auf der Facebook-Seite der Stadt Clermont-Ferrant
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Im Wettbewerbsverfahren für den neuen SSB Stadtbahnbetriebshof in Stuttgart-Weilimdorf freuen wir uns über den 1. Rang. Gratulation an das gesamte Wettbewerbs-Team für diese herausragende Leistung! weitere Beteiligte Landschaftsplanung: Grabner Huber Lipp, Freising Tragwerksplanung: Bollinger + Grohmann Ingenieure, Stuttgart Energiekonzeption: Schreiber Ingenieure, Ulm Illustration: Sabine Heine, Rotterdam „Der Plan zeigt scheinbare Einfachheit, vereinigt aber raffiniert und nach außen unaufdringlich alle Abläufe, die wir in einem Stadtbahndepot brauchen“, würdigt Thomas Moser, Vorstandssprecher der SSB. zur SSB Pressemitteilung
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Mit der Anerkennung der „engeren Wahl“ freuen wir uns über die Würdigung unseres Beitrages im Wettbewerbsverfahren für die Sparkasse am Paradeplatz in Mannheim.
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Der Neubau für das Zentrum für Philologie und Digitalität (ZPD) der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg hat auf seinem Weg zur Entstehung eine weitere wichtige Marke erreicht. Nachdem der erste Spatenstich vor ungefähr einem Jahr gesetzt wurde, ist der Rohbau inzwischen vollständig aufgerichtet und die Fügung der Fassadenelemente ist im vollen Gang. Auf ein Richtfest wurde coronabedingt diesmal verzichtet. An dessen Stelle hat das staatliche Bauamt Würzburg als Einblick in den Prozess einen Kurzfilm über das Bauvorhaben veröffentlicht. Wir freuen uns über diesen Meilenstein, der mit einem dokumentarischen Bericht gewürdigt wird und hoffen auf eine große Feier zur Eröffnung. Bis dahin wünschen wir allen Beteiligten weiterhin ein gutes Vorankommen. Zum virtuellen Rundgang Drohnenaufnahme: © Staatliches Bauamt Würzburg
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Depuis plusieurs années, le photographe d'architecture britannique Marc Goodwin visite des bureaux d'architecture renommés dans le monde entier et jette un coup d'œil dans les coulisses avec son appareil photo. Son agence s'appelle Archmospheres et c'est dans cet esprit qu'il souhaite capturer les différentes atmosphères des bureaux sur ses photos. Ce projet personnel devrait aboutir à la création d'un atlas des bureaux d'architecture (Atlas of Architecture Studios). En attendant, ses résultats sont visibles sur différents portails en ligne, comme Dezeen. Nous sommes heureux de pouvoir participer à ce projet particulier avec notre site de Munich.
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Construction de l’école de quartier Leuschnerstraße à Hambourg-Bergedorf Le projet prévoit un ensemble scolaire composé de trois bâtiments de hauteurs variables et d’un gymnase. Implantés sur la partie nord du terrain, ils constituent le pendant de l’école primaire protégée au titre des monuments historiques, au sud. Le centre du campus est occupé par le bâtiment de trois niveaux, le plus bas, avec l’espace d’entrée. De là, toutes les zones sont accessibles depuis un niveau de soubassement formant un tout reliant les différentes parties de bâtiment. Une ossature d’éléments préfabriqués en béton pigmentés, de teintes rougeâtres, rassemble visuellement les différents cubes en une unité formelle constituant, avec l’école existante, un campus scolaire facile à identifier. Les « salles de classe vertes » à l’étage sont caractéristiques. Les généreuses terrasses extérieures servent de centres de communication encadrés par les volumétries en forme de L. La dimension écologique de l’école se manifeste par l’aménagement des espaces verts, l’intégration des arbres existants, la végétalisation des façades et un jardin d’étude et de lecture; cet ensemble presque neutre en CO 2 s’inscrit dans une démarche innovante de construction durable. En collaboration avec Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, Munich, nous avons convaincu le jury avec notre projet, parmi onze concurrents, et remporté le concours de réalisation – nous nous réjouissons de la réalisation commune. Mehr zum Wettbewerb
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