Unser Wettbewerbsbeitrag für die Standortentwicklung Friedrichshafen mit Neubauten für das Landratsamt Bodenssekreis hat den 2. Preis erhalten. Mit uns im Team: grabner huber lipp landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft sowie merz kley partner als Tragwerksplaner. Die eher defensiv und stark auf die topografische und bauliche Umgebung reagierende Entwurfshaltung arbeitet mit der Anordnung polygonal ausgeformter Baukörper. Sie folgt den Schlüsselthemen einer städtebaulich überzeugenden Anordnung der Baumassen in jeder Phase der Realisierung, einer attraktiven öffentlichen Wegeverbindung, freigestellter, sich wenig überlagernder Gebäudevolumina, sowie des Erhalts großer Teile des wertvollen Baumbestands entlang der Zeppelinstraße.
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Die WBG Urbanes Wohnen St. Jobst GmbH beabsichtigt die Neubebauung des sogenannten Branntweinareals in Nürnberg vorrangig mit Wohnen. Im Wettbewerb über einen Teilbereich des Areals von ca. 12.500 m² sollten Lösungen für einen wirtschaftlichen und qualitätsvollen Geschosswohnungsbau und eine Tiefgarage gefunden werden. Gegenstand des Realisierungswettbewerbs war die Planung eines Wohnhochhauses mit Gewerbe und einer Kindertageseinrichtung. Im Ideenteil sollte die städtebauliche Struktur der Wohnbauten weiterentwickelt sowie ein exemplarischer Wohnbaustein ausgearbeitet werden. Unser Lösungsvorschlag für die Bauaufgabe – „monopol491“ – konnte die Jury überzeugen. Ein Auszug aus ihrem Urteil: „Die Verfasser*innen entwickeln geschickt die städtebaulichen Vorgaben aus dem Rahmenplan weiter. … Das Wohnhochhaus ist gut proportioniert und weist mit seiner leicht asymmetrischen Stellung auf die Umlenkung des Thumenberger Weges hin. Auch von Süden liegt der Hochpunkt richtig. Die wohlproportionierten Baukörper werden über eine feine Profilierung unprätentiös gegliedert und versprechen so eine zeitlose elegante Anmutung. Die Grundrisse sind in ihrer Struktur klar aufgebaut, sind insbesondere beim Wohnhochhaus ausgesprochen effektiv. Mit Vorschlägen zur Hybridbauweise aus mehreren Konstruktionsmaterialien liefern die Verfasser*innen einen wertvollen Vorschlag zur Nachhaltigkeit. Dies vor allem auch, weil der Vorschlag nicht nur die Fassaden, sondern auch die Geschossdecken betrifft. Insgesamt greift der Entwurf das Wesen des städtebaulichen Rahmenplanes auf, kann hinsichtlich Klimaschutz und Nachhaltigkeit überzeugen und scheint wirtschaftlich in Erstellung und Unterhalt zu sein. Die Überführung in eine architektonische Struktur ist vielversprechend.“ Die Wettbewerbsarbeiten werden in den Schaufenstern des Offenen Büros des Stadtplanungsamtes, Lorenzer Straße 30, vom 08.03.21 bis 16.03.21 zu sehen sein. Auf der Webseite der wbg Nürnberg können ab dem 11.03.21 dann alle Arbeiten dauerhaft angesehen werden: https://wbg.nuernberg.de/bauprojekte/wettbewerbe/ Mehr Informationen in der Pressemeldung der WBG .
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Im Wettbewerb zur Neugestaltung des LEW-Areals in Neu-Ulm hat unser Team eine Anerkennung erhalten. Der innerstädtisch gelegene Block soll neben Wohn-, Büro-, Gewerbe- und Gastronomieflächen auch öffentliche Einrichtungen, wie eine Stadtbibliothek und ein Generationen-Treff beherbergen. Zur virtuellen Ausstellung: https://storage.net-fs.com/hosting/6433000/17/
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Braun Publishing realisiert Titel zu Architektur, Design und Städtebau. Im Dezember erschien Designing Orientation: Signage Concepts & Wayfinding Systems , ein Buch des Autors Chris van Uffelen. Darin vorgestellt wird unter anderem das Leitsystem für die Inselhalle Lindau und das Parkhaus – die ausgezeichnete Arbeit unseres Partners Sägenvier Designkommunikation aus Dornbirn.
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Infolge des Städtebaulichen Wettbewerbs „Quartier Böckinger Straße Stuttgart-Zuffenhausen“, bei dem wir vor einem Jahr den 2. Preis erhalten haben, freuen wir uns nun über den 2. Rang in einer darauf basierenden Mehrfachbeauftragung für eine neue Kita und ein Begegnungshaus, den wir wie bereits letztes Jahr gemeinsam mit dem Büro becker+haindl aus Stuttgart für uns entscheiden konnten.
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In dem Investorenauswahlverfahren für den 2. Bauabschnitt des neuen Stadtquartiers Heilbronn Neckarbogen wurde durch ein Gremium für 28 Grundstücke aus 127 eingereichten Arbeiten eine Auswahl getroffen. Es wurde eine Empfehlung durch eine Anhandgabe, die 22 Investoren in Zusammenarbeit mit 27 Architekten zählt, zur Realisierung gegeben. Die Wahl für das Gebäude auf dem Baufeld K10 ist auf unseren Beitrag gefallen, den wir gemeinsam mit Planquadrat Stuttgart eingereicht haben. Wir freuen wir uns auf ein spannendes Verfahren und einen regen Austausch mit allen weiteren Beteiligten in diesem innovativen Prozess. https://www.heilbronn.de/bauen-wohnen/stadtquartier-neckarbogen.html
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Wie entsteht unsere Architektur? Was fließt ein? Gibt es Rezepturen – oder eben nicht? Welche Ideen stehen dahinter, welche Prozesse? Wie stark ist der Einfluss unserer Herkunft darauf, wie wir Dinge sehen und wie wir planen? Bilder, Dialog, Materialien, Normen, Reisen: Welche Rolle haben sie? Wir wollen in unserem neuen Jahrbüchlein keine Antworten darauf geben, lediglich einige Aspekte beleuchten und verschiedene Sichtweisen zeigen. Wir geben dazu Mitarbeiter*innen sowie Gästen das Wort und schauen ein wenig über den Tellerrand. Unser herzliche Dank geht an alle Beteiligten – vor allem an Sigi Ramoser und Elias Riedmann von Sägenvier Designkommunikation, die unser Buch mit großem Engagement so fein gestaltet haben. Fotos: Sägenvier
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Nach zwei Jahren Bauzeit ist der Anbau am 22.10.2021 feierlich eingeweiht worden. Im Wettbewerbsbeitrag von 1982 definierten Auer Weber die Grundzüge des bestehenden Landratsamtes Starnberg. 1985 bis 1987 wurde das Bestandsgebäude errichtet und 1989 mit dem Deutschen Architekturpreis ausgezeichnet. Der über die 34 Jahre gestiegene Mitarbeiter*innenbedarf hatte eine Erweiterung notwendig gemacht. Das Konzept für den Anbau sah vor, dass er sowohl in seiner äußeren als auch inneren Gestalt weitestgehend dem Bestand gleicht. Ziel war es, dass die Mitarbeiter*innen und Besucher*innen das Gefühl haben, sich in einem einzigen Haus zu bewegen, und das Landratsamt durch die Erweiterung nicht in „Alt“ und „Neu“ separiert wird. Der Anbau beherbergt neben Besprechungs- und Sozialräumen 160 Arbeitsplätze und ist als KfW-55-Effizienzhaus konzipiert. Heizung und Kühlung erfolgen über eine Bauteilaktivierung. Eine Grundwasser-Wärmepumpe wird durch die neue 250kWp-Photovoltaik-Anlage versorgt und ermöglicht eine CO2-freie Wärmeerzeugung. Pressespiegel anlässlich der Eröffnung: SüddeutscheZeitung_22.10.2021 ; Merkur_24.10.2021 ; Merkur_25.10.2021
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Die neue Mühlendammbrücke ist aufgrund ihrer Lage im unmittelbaren Umfeld der historischen Mitte Berlins ein wichtiger Stadtbaustein und wesentlicher Teil der Hauptverkehrsverbindung zwischen Alexanderplatz und Potsdamer Platz. Zukünftigen Verkehrssituationen wie einer möglichen Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs soll sie über Umgestaltungspotentiale begegnen und attraktive Aufenthalts-, Verweil- und Erlebnisorte im Stadtraum bieten. Das neue Bauwerk muss sich zum einen in seiner Ausbildung und Anbindung in ein heterogenes und kontrastreiches urbanes Umfeld einfügen, zum anderen aber auch die Entwicklung der Mühlendammbrücke von der ersten Verbindung zwischen der historischen Doppelstadt Berlin-Cölln zur vielbefahrenen Hauptverkehrsader referenzieren. Aufgrund ihres Einflusses auf das weltberühmte Panorama im denkmalgeschützten Umfeld kommt der Hauptquerung über die Spree eine ganz besondere Bedeutung zu. Die vorgeschlagene Konstruktion und Materialität der Brücke hält die Blickachsen frei und rahmt sie; andererseits schafft sie Räume und Flächen, um diese Raumbeziehungen intensiv wahrzunehmen. Die Bauhöhe wird städtebaulich niedrig gehalten, und es wird im Gegensatz zu einer vertikalen Landmarke ein horizontaler Ort generiert. Die neue Brücke verleugnet nicht ihre Identität als modernes Bauwerk, sieht sich aber zugleich in ihrer architektonischen Gestalt als rücksichtsvolle Ergänzung, die sich in der Perspektive zur Altstadt eher behutsam erklärt: ihre Tragwerksform interpretiert das historische Systems einer Bogenbrücke neu. Ausschnitt aus der Beurteilung durch das Preisgericht: „Die Brücke besticht durch ihre filigrane und sehr schlanke Konstruktion, deren Überbau als Dreifeldträger optisch voutenförmig verläuft, um die Stützmomente aufzunehmen. Die über den Zwischenstützen verlaufenden V-förmigen Streben sind räumlich geneigt ausgebildet, so dass sie auch in Querrichtung diagonal zusammenlaufen und die insgesamt 6 Hauptträger je Stützenachse von nur 3 rechteckigen Pendelstützen getragen werden. Dies führt zu einem lichtdurchlässigen und luftigen Aufenthaltsort unter der Brücke zwischen Widerlagern und Zwischenstützen.“
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competitionline hat das zehnjährige Jubiläum seines Rankings zum Anlass genommen, um alle Wettbewerbsergebnisse von 2011-2020 auszuwerten – und Auer Weber landet auf Platz 3 bei den „Titanen des Wettbewerbs" .
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