Seit dem Spatenstich vor zwei Jahren entwickelt sich die neue Ortsmitte von Bad Wiessee mit großen Schritten. Auf dem ehemaligen Ritter-Areal zwischen Münchner Straße und Ludwig-Thoma-Straße sind die sechs geplanten Baukörper inzwischen deutlich sichtbar. Nach dem Abbruch des Altbestands und dem Aushub im Sommer 2023 wurden rund 100.000 m³ Erdreich bewegt. Im November 2024 standen die Gebäude im Rohbau, derzeit läuft der Innenausbau auf Hochtouren. Insgesamt entstehen rund 40 Mietwohnungen für die Einwohner:innen von Bad Wiessee, 24 Ferienwohnungen, ein Ärztehaus, mehrere gastronomische Angebote sowie rund 3.500 m² Verkaufsfläche für großflächigen Einzelhandel und kleinteilige Gewerbe. Eine Tiefgarage mit 100 Stellplätzen sowie zusätzliche oberirdische Kundenparkplätze sorgen für eine gute Erschließung. Der neue Dorfplatz – das Herzstück der Anlage – entfaltet durch eine identitätsstiftende Gestaltung des Ortskerns einen repräsentativen, belebten Raum, der von den Gebäuden funktional gefasst wird. Die Architektur folgt dem Leitbild einer identitätsstiftenden, ortsbezogenen Gestaltung. Durch die Maßstäblichkeit der Baukörper, mineralische Sockelzonen und fein gegliederte Holzelemente entsteht ein harmonisches Gesamtbild im Kontext der bestehenden Ortsstruktur. Die Fertigstellung ist für Anfang 2026 vorgesehen – bereits heute ist erkennbar: Die neue Ortsmitte wird ein belebter und vielseitiger Mittelpunkt von Bad Wiessee. Mehr zum Projekt
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Nach nur 28 Monaten Bauzeit wurde am 29. Juli das neue Gymnasium Röhrmoos feierlich eröffnet! Zur Einweihungsfeier im lichtdurchfluteten Atrium versammelten sich zahlreiche Gäste: zukünftige Schülerinnen und Schüler, deren Eltern sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Bildung und Wirtschaft. In ihrer Rede betonte Kultusministerin Anna Stolz die besondere Rolle von Schulen: „Schulen sind Orte der Herzensbildung.“ Das neue Gymnasium Röhrmoos sei dabei ein echtes Vorzeigeprojekt für Bayern – sowohl in architektonischer als auch in pädagogischer Hinsicht. Diese anerkennenden Worte freuen uns sehr – noch mehr aber freuen wir uns darauf, dass ab dem kommenden Schuljahr hier das Lernen der Zukunft beginnen kann. Weitere Einblicke und Berichte zum Projekt finden sich in der Süddeutschen Zeitung und im Kurier Dachau . Mehr zum Projekt
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Das Handbuch „Rahmenplan Photovoltaik und Erneuerbare Energien 2025 – Olympiadorf München“ ist online! Jetzt einsehen! Im Rahmen des Verschenk’s-Festivals im Olympiadorf wurde es am 27. Juni feierlich an die Untere Denkmalschutzbehörde, die Eigentümergemeinschaft sowie Olytopia – stellvertretend für das Olympiadorf – übergeben. Das Handbuch bietet eine umfassende Grundlage für fundierte Entscheidungen rund um das Potenzial von Solaranlagen im Olympiadorf. Es enthält eine detaillierte Analyse, eine fotografische Dokumentation des Bestands sowie praxisbezogene Informationen zu Statik, Urheberrecht und Denkmalschutz – jeweils veranschaulicht an typischen Gebäudetypologien des Dorfes. Ein besonderer Dank an alle Projektbeteiligten, insbesondere an stauss processform für das durchdachte Layout, das sich gestalterisch an den von Otl Aicher geprägten Stil des Olympiadorfs anlehnt – mit hoher gestalterischer Qualität, klarer Farbgebung und Liebe zum Detail. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte und das Projekt weiterhin zu begleiten.
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Das Olympiadorf München, das als Teil der Anlagen der Olympischen Sommerspiele 1972 erbaut wurde, steht heute vor der Aufgabe, sich im Hinblick auf Klimaschutz und Energieeffizienz für die Zukunft zu rüsten – herausfordernd für ein denkmalgeschütztes Ensemble, das für die UNESCO-Welterbeliste nominiert ist. In einem umfassenden Analyse- und Planungsprozess wurde mit dem Rahmenplan Photovoltaik und Erneuerbare Energien das PV-Potenzial der Dachflächen, Fassaden und Balkone der unterschiedlichen Gebäudetypologien im Olympiadorf hinsichtlich Energieertrag, technischer Voraussetzungen und gestalterischer Anforderungen untersucht. In einem nächsten Schritt stehen die Gestaltungsanforderungen im Fokus. Die einzelnen Dach- und Fassadenkonstruktionen werden daraufhin untersucht, wie sich Belegungsflächen und Solarpaneele technisch und zugleich denkmalschutzkonform sinnvoll integrieren lassen könnten. Ermittelt wurde die Intensität der Sonneneinstrahlung im gesamten Olympiadorf durch eine Solarpotenzialanalyse mittels 3D-Modell. Insgesamt 65.000 Quadratmeter Dachfläche – das entspricht rund zwei Drittel der Dachflächen – weisen ein hohes bis sehr hohes Solarpotenzial auf und theoretisch könnten etwa die Hälfte der Haushalte mit Solarstrom versorgen. Auch die Nutzung und Speicherung des erzeugten Stroms wird untersucht. Die Ergebnisse der Studie werden in einem Handbuch veröffentlicht, das als praktische Orientierungshilfe für die Entscheidung, Planung und Umsetzung von PV-Anlagen dient. Diese Analyse ist ein erster Baustein für einen umfassenden Rahmenplan und ein kommunales Denkmalkonzept, das die energetische Sanierung des Olympischen Dorfes und des gesamten Olympiaparks vorantreibt. Mehr zum Projekt
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Vom Verkehrsknoten zum urbanen Ankerpunkt: In München, Hamburg und Berlin arbeiten Planende derzeit in unterschiedlichem Maßstab daran, die Hauptbahnhöfe zukunftsfähig zu machen. Die Projekte vereinen das Bestreben, die Bahnhöfe zu attraktiven Eingangstoren zu gestalten, die als lebendige Quartiere die Aufenthaltsqualität der Reisenden steigern und die räumliche Trennung zur Stadt aufheben. Martin Klemp, Partner in unserem Büro, sieht in dem Projekt eine historische Chance für München: „Wir haben die Möglichkeit, inmitten der Innenstadt einen komplett neuen Bahnhof zu bauen, der auch den Starnberger Flügelbahnhof mit einbezieht. Gleichzeitig können wir ein neues Stadtfoyer schaffen, mit einem verkehrsberuhigten Bahnhofplatz und einem Empfangsgebäude, das diesen Namen verdient.“ Zum Beitrag
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Mit dem mehrgeschossige Gewerbekomplex Fly Parc sind wir als einer von drei Finalisten in der Kategorie “TransEuropArchi“ des diesjährigen Prix AMO ausgewählt worden - wir freuen uns sehr! Der Prix AMO zeichnet Projekte aus, die durch enge Zusammenarbeit zwischen Architekt:innen und Bauherr:innen entstehen. In dieser Kategorie steht der grenzüberschreitende Dialog zwischen Deutschland und Frankreich im Fokus. Der Gewerbepark umfasst drei Bauvolumen mit Lagerhallen, Büros und Gewerberäumen um einen Innenhof. Die zweigeschossige Struktur ermöglicht eine flexible Nutzung: Lagerflächen im Erdgeschoss, kleinere Einheiten und Büroräume auf der oberen Ebene mit befahrbarer Rampe und Galerieebenen. Schlichte Materialien, Holzsockel und Polycarbonatfassaden schaffen klare, helle und einladende Räume.
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DER SPIEGEL wird im Frühjahr 2026 mit seinem Hauptstadtbüro in das John-F.-Kennedy-Haus am Washingtonplatz in Berlin ziehen. Bereits 2015 wurde das von unserem Büro geplante Gebäude fertiggestellt. Mit rund 2.000 m² Büro- und Gastronomiefläche ergänzt die Anmietung ein bereits vollständig und langfristig vermietetes Ensemble der CA Immo in der Berliner Europacity, in unmittelbarer Nähe zu Hauptbahnhof und Spreebogen. Das John-F.-Kennedy-Haus bildet einen der vier Stadtbausteine des Lehrter Stadtquartiers. Fassaden aus hellem Naturstein wechseln mit zurückgesetzten Glasflächen und verleihen dem Baukörper Tiefe und Struktur. Zum begrünten Innenhof öffnen sich großzügige Glasfassaden, die für viel Tageslicht und Transparenz sorgen. Über die vertikale Gliederung – jeweils zwei Geschosse werden formal zusammengefasst – entsteht ein klarer Rhythmus, der die architektonische Einheit des Quartiers unterstützt. Wir freuen uns, dass mit dem Einzug des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL das Gebäude einen neuen, prägenden Nutzer an einem der spannendsten Standorte Berlins – zwischen Regierungsviertel und Hauptbahnhof.
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Um das Thema „Olympiapark auf dem Weg zum Welterbe“ geht es heute, am Montag, 20. Oktober, ab 18 Uhr im Kulturhaus Milbertshofen, Curt-Mezger-Platz 1. Dabei spricht Stadtbaurätin Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk mit Architekt Prof. Dipl.-Ing. Fritz Auer über die Zukunft des Olympiaparks. Als Partner im Büro Behnisch & Partner war Fritz Auer maßgeblich für die Bauten der XX. Olympischen Spiele 1972 mit ihren prägnanten Zeltdächern verantwortlich. Anschließend gibt das Team Welterbe Olympiapark der Stadt München einen Überblick über das zu nominierende Welterbe. Weitere Schwerpunkte sind der Nominierungsprozess sowie die Erstellung des Welterbe-Managementplans. An Thementischen können interessierte Bürger*innen Ideen einbringen, im Anschluss ist Zeit für Fragen. Der Münchner Olympiapark wurde zwischen 1967 und 1972 für die Austragung der XX. Olympischen Sommerspiele errichtet und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 290 Hektar. Im Dezember 2023 wurde der Olympiapark in die deutsche Vorschlagsliste zum UNESCO-Welterbe aufgenommen. Zur Anmeldung: https://lnkd.in/dkcbQNfm Copyright Portrait: Alessandra Schellnegger/Süddeutsche Zeitung Photo
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Wie wollen wir in Zukunft leben, Städte bauen und gestalten? Unter dem Motto „Shaping Future – Transforming Cities“ befasst sich das CreativeDays SYMPOSIUM 2025 mit drängenden Fragen zu nachhaltiger Architektur, zukunftsorientierter Stadtplanung und sozialem Wandel. Als interdisziplinäre Plattform bringt das SYMPOSIUM renommierte Architekten, Stadtplaner, Designer, Wissenschaftler und Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik und Kultur zusammen. Ziel ist es, einen kreativen und praxisorientierten Austausch über neue Konzepte und Strategien für die lebenswerten, resilienten und intelligenten Städte von morgen zu fördern. Hier treffen Vision und Praxis aufeinander, um Lösungen für die urbane Zukunft zu finden. Im Mittelpunkt stehen globale Perspektiven, lokale Lösungen und die Frage, wie Räume gestaltet werden müssen, um den Menschen zu dienen. Redner • Prof. Dr. Anupama Kundoo, Architektin, Mumbai, Pondicherry, Berlin • Philipp Auer, Architekt, Auer Weber, München »Hier sah es doch mal anders aus – Transformationen im urbanen Kontext« Save the date: Dienstag, 21. Oktober 2025 18:00 - 21:00 Uhr Ort: Hospitalhof Stuttgart Registrierung
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