19 verschiedene Nationalitäten sind in unserem Büro vertreten. Diese kulturelle Vielfalt bereichert unsere Arbeit! Entsprechend war das Interesse groß, als Dr. Markus Speidel, Migrationsforscher und Leiter der Sammlung Stadtkultur des Münchner Stadtmuseums im Rahmen unseres Auer Weber Forums zu Gast war – ein Format, in dem wir abseits vom Tagesgeschäft regelmäßig den Blick über den Tellerrand der Architektur richten. Kaum ein Thema ist derzeit politisch stärker aufgeladen als das Thema Migration. Dem verbreiteten negativen Framing des Begriffs hält Dr. Speidel entgegen, dass die Kultur und Geschichte unseres Landes – die einige durch Zuwanderung bedroht sehen – tatsächlich bereits seit Jahrzehnten von Migration geprägt ist und wir längst in einer Einwanderungsgesellschaft leben. Migration sei somit nicht als kritischer Ausnahmezustand, sondern - im positiven Sinne - als Normalfall der Geschichte zu verstehen. Wir danken Herrn Dr. Speidel für seinen anschaulichen Vortrag, der vor allem eines deutlich machte: Migrationsgeschichtsforschung kann einen wichtigen Beitrag leisten, Migration informierter einzuordnen und die Diskussion darüber ehrlicher zu führen. Sie sollte mehr gehört werden.
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Für die ArchDaily 2025 Building of the Year Awards werden alle auf der Architekturplattform ArchDaily im Jahr 2024 veröffentlichten Projekte nominiert. Der Preis wird in 15 Kategorien verliehen und die Gewinner über ein Online-Voting in zwei Stufen ermittelt. In der ersten Phase kann bis zum 11. Februar 2025 die online Community pro Kategorie jeweils einen Favoriten auswählen und ihm seine Stimme geben. Je Kategorie kommen dann fünf Finalisten in die zweite Wahlrunde, in der vom 12.2.2025 bis zum 20.2.2025 wieder online die Sieger bestimmt werden. Zur Stimmabgabe Mehr zum Projekt Fotos Aldo Amoretti, Christoph Gramann
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Am 6. Dezember überreichten die Ministerin der Justiz und für Migration, Marion Gentges, und Finanzstaatssekretärin Gisela Splett den Neubau am Holzmarkt feierlich an das Amtsgericht Freiburg. Im Hof einer denkmalgeschützten Blockrandbebauung dient der Erweiterungsbau als zentrales Empfangsgebäude, das den historischen Bestand ergänzt. Die vollständig in Porphyrrot gestaltete Fassade des Neubaus nimmt die Farbgebung des Sandsteins des Altbaus auf und schafft eine harmonische Verbindung zum historischen Umfeld. Mit einer Nutzungsfläche von rund 3.500 Quadratmetern wurden sowohl die Arbeitsbedingungen, als auch die Nutzungsmöglichkeiten für die Justiz nachhaltig verbessert. Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges: „Mit dem Erweiterungsbau des Amtsgerichts Freiburg setzen wir ein klares Zeichen für die unverzichtbare Rolle der Justiz – gerade in einer Zeit, in der rechtsstaatliche Prinzipien nicht mehr von allen als selbstverständlich erachtet werden. Die Justiz als Vertreterin und Wächterin des Rechtsstaats wollen wir auch baulich in den Mittelpunkt rücken. Der Neubau schafft dabei nicht nur optimale Arbeitsbedingungen, sondern ist auch Ausdruck der Verantwortung, die wir gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den rechtsuchenden Bürgerinnen und Bürgern tragen.“ Weitere Informationen zum Projekt Zur Pressemitteilung Bilder: miguelbabo-photography
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Unsere Kolleg:innen haben am Lebkuchenhaus-Wettbewerb der Firma Smow in Stuttgart teilgenommen – und es auf das Siegertreppchen geschafft! Mit viel Engagement, Liebe zum Detail und jeder Menge süßer Leckereien entstand ein kleines Weihnachtsdorf, das die Jury überzeugte. Auch wir sind beeindruckt und gratulieren Euch zum dritten Platz! Weitere Impressionen zum Wettbewerb
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In der ersten Ausgabe des Jahres widmet die Fachzeitschrift "Wettbewerbe aktuell" dem Neubau des Amtsgerichts Freiburg einen Beitrag. Der 2015 im VgV-Verfahren mit dem 1. Rang prämierte Entwurf wird in der Rubrik „Weiterverfolgt“ als fertiggestelltes Projekt vorgestellt. Weitere Informationen zum Projekt
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Unser Entwurf für die Neugestaltung des Campus Wasserbillig in Luxemburg wurde im Verhandlungsverfahren mit dem 2. Rang ausgezeichnet. Dieser entstand in Zusammenarbeit mit unseren Partnerarchitekten WW+ Architektur + Management Sàrl. Weitere Informationen zum Projekt
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In ihrer neuesten Ausgabe stellt die renommierte Fachzeitschrift AIT den Neubau des Amtsgerichts Freiburg vor. Weitere Informationen zum Projekt Zur Zeitschrift
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Zahlreiche unterschiedliche Tiere aus fünf Kontinenten – schlafende, singende, laufende, große, kleine und sogar Tier-Babys bilden die Basis für das erfrischend fröhliche und bunte Wegeleitsystem der neu errichteten Münchner Grundschule am Karl-Marx-Ring. Entstanden sind die Vorlagen für die Tierbilder im Rahmen eines, von der Architekturillustratorin Sabine Heine konzipierten und geleiteten, Workshops mit 25 Drittklässlern der inzwischen zu klein gewordenen Bestandsschule. Dort wurden 200 A3 Blätter mit fast 1000 Einzelmotiven vollgezeichnet. Diese hat die Illustratorin gesichtet, sortiert und daraus eine Auswahl von etwa 100 Tiermotiven getroffen. Die Bilder wurden von ihr neu komponiert und vektorisiert. Nur kleinere Korrekturen und Anpassungen der Linienstärke fanden statt. Nach einem gemeinsam definierten und wohl komponierten Farbsystem haben nun alle Tiere in der Grundschule ihre Heimat gefunden und helfen den jungen Nutzern bei ihrer Orientierung. So weisen ihnen springende, fliegende und galoppierende Tiere den Weg zur Sporthalle, während sich gefräßige große Fische in der Mensa gemütlich einrichten. Die Geschosse der Grundschule sind jeweils einem Kontinent und seiner spezifischen Tierwelt gewidmet, die überdies auch eine Identifikation der Kinder mit dem Ort und ihren Klassenzimmern ermöglichen. In dem benachbarten Haus der Kinder setzt sich das Signaletik Konzept fort: Bei der Kindertageseinrichtung, empfangen Tierbabys die Kleinsten und finden sich auch in den Innenräumen wieder, während nebenan Singvögel auf die Nutzung durch die städtische Musikschule hindeuten. Aber auch die kleinen Künstler:innen haben in der Schule einen Platz gefunden. Sie wurden in der Mensa mit ihren Namen verewigt und erinnern damit daran, dass sie einen wesentlichen Beitrag bei der Entstehung dieses fröhlichen und kindgerechten Konzeptes geleistet haben. Signaletik: Sabine Heine Fotos: Aldo Amoretti, Sabine Heine Mehr über das Projekt
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