Im Realisierungs- und Ideenwettbewerb wird der Beitrag von Auer Weber / Grabner Huber Lipp mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Im Münchner Westen, im neuen Stadtteil Freiham, sollen nördlich der Bodenseestraße vier Kerngebiete sowie eine zentrale Platzfläche entstehen. Durch ihre besondere Lage bilden die Teilgebiete und der verbindende Platzraum zukünftig den Auftakt und das Entrée zum neuen Quartier. Als Nutzungen setzt der Bebauungsplan Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistung, Gewerbe, Hotel sowie Wohnen fest. Ein Teil der Einzelhandelsflächen soll der Versorgung des Umfelds dienen, ein Drittel davon der Nahversorgung. Für Wohnnutzung ist eine Geschossfläche von ca. 35.000 m2 vorgesehen.
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Die Vergabekammer Südbayern hat mit Beschluss vom 21.01.2019 entschieden, dass das bisherige Vergabeverfahren um die Generalsanierung des Gasteig keinen Bestand hat. Sofern die Gasteig GmbH an dem Projekt in der bisherigen Form festhält, muss das Auswahlverfahren zwischen den ersten Preisträgern des Wettbewerbs, darunter unser Büro, neu gestartet werden. Maßgebend für die Entscheidung der Vergabekammer war, dass die bisherige Wertungsentscheidung des Stadtrats der Landeshauptstadt München zugunsten des Entwurfs Henn nicht nachvollziehbar ist. Angesichts der nicht nachvollziehbaren Wertungsentscheidung konnte die Vergabekammer zudem nicht ausschließen, dass die Entscheidung durch die in der sogenannte „Denkschrift“ geäußerten urheberrechtlichen Bedenken und die darauf folgende Diskussion in den Medien unterschwellig beeinflusst wurde. Beanstandet wurde ferner, dass dem Urheberrechtsinhaber Rollenhagen die überarbeiteten (vertraulichen) Bieterentwürfe gezeigt worden waren. Durch den Beschluss der Vergabekammer ist die bisherige Auswahlentscheidung hinfällig. Eine neue Angebotswertung für das Projekt in der bisherigen Form könnte vergaberechtskonform, wie die Vergabekammer ausführt, nur nach „grundlegender Überarbeitung der Vergabeunterlagen und erneuter Einholung von Angeboten“ erfolgen, würde also einen kompletten Neustart des Verhandlungsverfahrens verlangen. Wir begrüßen die Entscheidung der Vergabekammer, die inhaltlich überzeugend begründet ist. Die Einleitung des Nachprüfungsverfahrens hat sich daher als berechtigt erwiesen.
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Am 14. Dezember hat sich die Jury nach mehreren Phasen dafür ausgesprochen, dass das Team Rabot Dutilleul Construction (Hauptauftragnehmer) / Auer Weber mit der Realisierungt der „Lille Piscine Olympique Métropolitaine“ beauftragt wird. Das Schwimmbad, entworfen von Auer Weber, gemeinsam mit dem französischen Partnerbüro Otton Sanchez, umfasst insgesamt vier Innen- und zwei Außenbecken; des Weiteren ist ein großzügiger Wellnessbereich, ein Restaurant und ein 42 m tiefer Tauchkanal vorgesehen. Der Planung startet bereits im Januar 2019; der Bau soll im November desselben Jahres beginnen. Entdecken Sie das olympische Schwimmbad: Video Teil 1 , Teil 2 und Teil 3 .
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Im August hat die Red Bull Stadion München GmbH in Abstimmung mit der Stadt München einen internationalen Architektenwettbewerb für ein neue Multifunktionshalle im Olympiapark auf dem ehemaligen Gelände des Radstadions ausgelobt. Am 14. November durften acht Bürogemeinschaften ihre Entwürfe für die Sportarena mit 11 500 Zuschauerplätzen und drei weiteren Eissportflächen vorstellen. Unser Wettbewerbsbeitrag nutzte die Chance, ein Gebäude zu konzipieren, das im Vergleich zu seinem Vorgänger, das als Solitär angelegte Radstadion, an dieser Stelle eine neue architektonische Haltung sowie eine stärkere Einbettung in die bewegte Topografie der „Olympischen Landschaft“ in den Vordergrund stellt. Landschaftliches und Gebautes interagieren und der Leitgedanke der Architekturlandschaft – als Gegenbild zum Begriff des Bauwerks – wird auf neue Weise verkörpert. Ein System aus breiten Erschließungsrampen, der „Vertical Park“, prägt maßgeblich das äußere Erscheinungsbild des Entwurfs. Es lässt sich wie eine Verdichtung des verzweigten Wegenetzes des Olympiaparks lesen und umspielt in einer dynamischen Doppelhelix den Baukörper der Arena. Die eigentlichen Fassadenflächen treten zugunsten der Rampen des „Vertical Parks“ in den Hintergrund, und die senkrechte Außenwand wird somit in geneigte Schichten zerlegt. Die Rampen entwickeln sich aus einem Landschaftsplateau, unter dem sich die Trainingshallen befinden, sind rund um die Uhr öffentlich begehbar und Plattformen für unterschiedlichste Sport- und Freizeitaktivitäten, die sich vom Landschaftsplateau bis hinauf auf das Dach der Arena erstrecken. Die Arena und das Landschaftsplateau im Westen werden zum begeh- und bespielbaren Objekt und geben dem Park damit die Qualitäten zurück, die sie ihm aufgrund ihrer großen Flächenausdehnung zunächst genommen haben – die Qualitäten einer „Gebrauchslandschaft“.
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Gestern wurde der Grundstein des Stadions Philippe-Marcombes gelegt – unter anderem in Anwesenheit des Bürgermeisters, Olivier Bianchi, und des Tour de France Etappensiegers 1951, Raphaël Geminiani. Die französische Presse, unter anderem France 3 Auvergne-Rhône-Alpes , berichtet darüber. Aufgabe war es, dem 1922 erbauten Velodrom und seinem städtebaulichen Umfeld eine neue Identität zu verleihen. Unser Entwurf, Wettbewerbssieger 2016, berücksichtigt die städtische Einbettung sowie die historische Bedeutung des Ortes und gestaltet die Anlage in einen Sportpark um, der mit der Stadt in Beziehung tritt und zugleich zur überregionalen Bedeutung Clermont-Ferrands beiträgt. Auf dem fünfeckigen Grundstück ordnen sich zahlreiche eigenständige Funktionen um eine zentrale Fläche: der Haupteingang mit begrüntem Parkplatz, eine Baumallee, ein „Erlebniswald“, ein Orchideengarten, eine Tennisanlage mit sechs Tennishallen und einem Clubhaus, das Fußball- und Rugbystadion als zentrales Element, das zusammen mit den umgebenden Laufbahnen und Sprungzonen ein Oval bildet. Markantes Wahrzeichen für den neuen Sport-Campus wird die „Wolken-Tribüne“ mit mehr als 1500 Plätzen. Sie beherbergt die Verwaltung, Räume für temporäre Ausstellungen, Gemeinschaftsräume, Umkleidebereiche und technische Anlagen. Auf dem Gelände befinden sich außerdem ein mit Geräten ausgestatteter Sport-Parcours, ein Skatepark, verschiedene Sportsäle mit Aussichtsterrasse sowie ein Multifunktionssportzentrum. Lokaler Partner sind mBa-Architectes. Geplante Fertigstellung ist 2021. Für weitere Informationen: Stade Philippe-Marcombes .
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Unser Entwurf wurde mit einem ersten Preis ausgezeichnet, aber nach Überarbeitung nicht ausgewählt. Das laufende Vergabeverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Als größtes Kulturzentrum Europas soll der neue Gasteig seine Potenziale künftig noch öffentlichkeitswirksamer und attraktiver innerhalb seines städtischen Umfelds, aber auch in der Anlage selbst, herausstellen und sich den Besuchern so übersichtlich und transparent wie möglich präsentieren. Versinnbildlicht wird dies in unserem Entwurf durch eine großzügige, tribünenartige Freitreppe im Kreuzungsbereich Rosenheimer Straße / Am Gasteig, über der sich der in kupfernen Metalltönen verkleidete Saal der Philharmonie als künftiges Wahrzeichen erhebt.
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Am Freitagabend, 19.10.2018, wurde im Berliner Architekturforum Aedes die Ausstellung "Heilbronn - eine Stadt entwirft sich neu" eröffnet. Die Schau zeigt die drei Schwerpunkte des Stadtumbaus, die die ökologische, digitale und mobile Neuausrichtung Heilbronns manifestieren: das Stadtquartier Neckarbogen auf dem Gelände der Bundesgartenschau, den Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung und die Wissens- und Erlebniswelt ’experimenta’. Neben Ansprachen von Oberbürgermeister Harry Mergel, experimenta-Architekt Matthias Sauerbruch und BUGA-Planer A.W. Faust, sinai Landschaftsarchitekten, erläuterte Achim Söding die Herausforderungen zukunftsfähiger Entwürfe und die große Bedeutung des Bildungscampus für die Stadt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Laufzeit der Ausstellung: 20. Oktober - 29. November 2018 Ausstellungsort: Aedes Architekturforum, Christinenstraße 18-19, 10119 Berlin
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