Mit dem PREVIER erhält die Hamburger HafenCity an ihrem östlichen Anfang einen markanten Auftakt: Direkt an den Elbbrücken gelegen, bildet das Gebäude für Zugreisende aus dem Süden ein prägnantes Tor zur Stadt. Das Kompetenzzentrum für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz haben die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) gemeinsam errichtet. Am 3. September 2026 wurde das innovative und bundesweit einzigartige Präventionszentrum eröffnet. Im PREVIER gibt es vier Kernangebote: Qualifizierung, Veranstaltungen, Individualprävention und Praxiswelten . Der rund 69 Meter hohe Turm und der Sockelbaukörper erscheinen als gestalterische Einheit, die über eine engmaschige, mineralische Fassade zu einer monolithischen, in warmen Ziegeltönen gefärbten Großskulptur zusammengefasst ist. Zwei Bezugsachsen strukturieren das Gebäude: das ost-west-gerichtete „Erschließungsband“ auf Eingangsebene, das die beiden Adressen an der Baakenwerder Straße und am Bahnhof Elbbrücken in Form eines großen Foyers verbindet sowie das nord-süd-gerichtete „Erlebnisband“ in Form einer großen Treppenskulptur. Als zentrales Element und kommunikatives Zentrum erstreckt sich die über drei Geschosse reichende Treppenskulptur von der öffentlichen Ausstellungsebene im Obergeschoss bis hinunter zur Warftebene und stellt den Bezug zum Wasser her. Die mineralische Gebäudehülle ist als vorgehängte hinterlüftete Fassade konzipiert. Ein differenziertes System aus großformatigen Platten und dreidimensional ausgebildeten, durchgefärbten Glasfaserbeton-Elementen aus sechs Rot-Nuancen, die eigens für das Gebäude entwickelt wurden, erzeugt eine skulpturale Oberfläche, die dem Gebäude je nach Licht und Blickwinkel eine changierende und lebendige Vielschichtigkeit verleiht. Ziel von BGW und VBG ist es, mit ihren Angeboten im PREVIER jährlich rund 50.000 Besucherinnen und Besucher für die Themen Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und die Arbeitswelt der Zukunft zu begeistern. Auf einer Fläche von rund 36.500 Quadratmetern laden neben Seminaren und Weiterbildungen die frei zugänglichen „Praxiswelten” mit 14 interaktiven Themenbereichen dazu ein, Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit unmittelbar zu erleben. Mit dem nachhaltigen Architekturkonzept, hohen Barrierefreiheitsstandards sowie öffentlichen Aufenthalts- und Gastronomieangeboten im PREVIER setzen die beiden Berufsgenossenschaften neue Maßstäbe für eine inklusive und zukunftsorientierte Präventionsarbeit. Fotos: Auer Weber (1, 3), Ditz Fejer (2), BGW/Michael Zapf (4)
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Beim Architekturpreis „Beispielhaftes Bauen in Stadt und Landkreis Heilbronn 2020–2026“ konnten wir mit unserem jüngsten Gebäude auf dem Bildungscampus in Heilbronn überzeugen: Ausgezeichnet wurde das Campus Founders Geb äude “GRAVITY” . Die Jury prämierte 22 Bauwerke, die durch ihre architektonische Qualität und ihren Beitrag zur Baukultur überzeugen. GRAVITY setzt als markanter Neubau einen besonderen städtebaulichen Akzent auf dem Bildungscampus. Unterschiedliche Gebäudeebenen schaffen eine unverwechselbare architektonische Präsenz und fördern gleichzeitig Offenheit, Begegnung und Austausch. Ein Haus, dass auffällt und Neugier erzeugt, stellt die Jury heraus und lobt anerkennend: „Einen Ort für innovatives Arbeiten könnte man sich nicht besser vorstellen. Über mehrere Ebenen entstehen spannende Blickbezüge und vielfältige Begegnungsorte, die die Kommunikation und Austausch fördern und den offenen Charakter des Hauses eindrucksvoll unterstreichen. Besonders beeindruckt die Konsequenz, mit der Konstruktion, Materialität und Gestaltung zu einer stimmigen architektonischen Einheit zusammengeführt werden. Konstruktion und Materialien bleiben dabei pur, die Details sind minimalistisch und stimmig durchdacht. Entstanden ist ein expressives Gebäude, das Leichtigkeit vermittelt und ein außergewöhnliches Gespür für die Bauaufgabe zeigt.“ Wir freuen uns sehr, über die Auszeichnung und bedanken uns bei allen Beteiligten, die dieses Projekt möglich gemacht haben! Mehr zum Projekt
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Mit dem Richtfest Anfang September wurde ein bedeutender Meilenstein für das neue Bürgerhaus in Weil im Schönbuch gefeiert. Angrenzend an den Gemeindesee entsteht ein Ort der Feste und Begegnungen. Als wichtiger Baustein des Gemeindeentwicklungsplan ergänzt der Neubau des Bürgerhauses künftig die zentralen Einrichtungen des Gemeinbedarfs in Weil im Schönbuch und bietet vielfältige Räume für kulturelle und gemeinschaftliche Veranstaltungen sowie einen großen Festsaal für bis zu 700 Gästen. Gemeinsam mit dem neu gestalteten Festplatz von ghl Landschaftsarchitekten, den qualitätsvollen Freiräumen hinter dem Haus und den angrenzenden öffentlichen Einrichtungen entsteht eine lebendige Gemeindemitte – ein Ort der Begegnung für alle Generationen. Große Zufriedenheit von seitens der Gemeinde fand Anklang in der Festrede des Bürgermeisters Wolfgang Lahl: Die Baustelle liegt hinsichtlich der Kosten und Termine im anvisierten Zeitplan – geplant ist die Fertigstellung des Bürgerhauses und der umliegenden Freianlagen für Ende 2027. Mehr zum Projekt
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Am 10. September sind wir zu Gast beim 20. Fünf Seen Filmfestival. Im Anschluss an die Vorführung des Films „The Grand Arch“ spricht Markus Hennig, Assoziierter in unserem Büro, mit Alexander Gutzmer über die Entstehung der Grande Arche in La Défense, die französische Baukultur sowie die Tätigkeit von Auer Weber in Frankreich. Dabei gibt er Einblicke in seine langjährige Erfahrung bei der Realisierung zahlreicher Bauprojekte und Wettbewerbe im französischen Kontext. 10.09.2026 | 20 Uhr Kino Breitwand, Starnberg Weitere Infos & Karten auf der Website des Fünf Seen Filmfestivals. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend voller Architektur, Film und Austausch. Bilder: ©lepacte (1,2), Ulrike Myrzik (3), Bert Willer (4)
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Ein besonderer Moment für unser Team: Mit dem neuen Ortszentrum wird ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Lebens Wirklichkeit. Unser Ziel war es, einen öffentlichen Raum zu gestalten, der die Identität des Ortes aufnimmt, Aufenthaltsqualität schafft und Menschen zusammenbringt. Wir freuen uns, gemeinsam mit der Gemeinde, unserem Bauherrn Marcel Dittrich und allen Projektbeteiligten diesen neuen Mittelpunkt von Bad Wiessee feiern zu dürfen. Mehr zum Projekt Fotos: Josef Goldschmidt (1-2)
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Unser Projekt "Neubau Amtsgericht Freiburg wurde gestern mit der renommierten Hugo-Häring-Auszeichung 2026 des BDA Freiburg prämiert – wir freuen uns sehr über diese besondere Auszeichnung! Der Neubau des Amtsgerichts fügt sich wie selbstverständlich in das dichte Gefüge des städtischen Blocks am Holzmarkt ein. Über die Kaiser-Josef-Straße und den westlichen Innenhof fußläufig erschlossen, dient er als neues repräsentatives Herz des Amtsgerichts. Im Erdgeschoss geschickt mit dem Bestand verwoben, entfaltet der Neubau in den oberen Geschossen nach und nach seine strukturelle Klarheit und plastische Eigenständigkeit, bei hoher Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Das langgestreckte, zweigeschossige Foyer, zum zentralen Hof des Amtsgerichts orientiert, verbindet die öffentlichen Bereiche im Erd- und Obergeschoss räumlich überzeugend und schafft den regulären Zugang zu den Gerichts- und Sitzungssälen. Qualitätvolle Aufenthaltszonen mit Sitznischen ermöglichen Prozessbeteiligten hier ein angenehmes Vor- und Nachbesprechen der Verhandlungen. Eine zweite Erschließung, klar von der öffentlichen Wegeführung getrennt, dient dem Zugang von Sicherheitspersonal und Häftlingen. Durch die Anordnung der Büros von Richtern und Rechtspflegern in den Obergeschossen wird das komplexe Sicherheitskonzept des Gerichtsgebäudes architektonisch überzeugend und schlüssig abgerundet. (Würdigung der Jury) Mehr zum Projekt Mehr Informationen zur Auszeichnung und den Preisträgern .
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