Dipl.-Ing. Architekt BDA Geschäftsführender Gesellschafter Moritz Auer ist seit 2006 Geschäftsführender Gesellschafter bei Auer Weber. 1998 trat er in das Büro in München ein und wurde 2001 Assoziierter. Moritz Auer studierte zunächst Kommunikationsdesign an der Folkwangschule Essen, sein anschließendes Architekturstudium an der TU Berlin schloss er 1996 ab. Zwischen 2017 und 2022 lehrte er an der Münster School of Architecture MSA und der Hochschule Biberach. Moritz Auer ist Mitglied in den Gestaltungsbeiräten der Stadt Freising und für den Flughafen München.
Aktuelles
Unser Wettbewerbsbeitrag, der in Zusammenarbeit mit Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitekten entstand, wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Die Planung umfasst die Neubauten von Volkshochschule, Bibliothek und Musikschule sowie der zugehörigen Freiflächen südlich der Alten Schule in der oberbayerischen Stadt Puchheim. Unser Entwurf bringt das vorgesehene Raumprogramm, in Anlehnung an die Machbarkeitsstudie, in drei separaten Gebäuden unter. Diese weich ausgeformten Bausteine begünstigen den Durchfluss der Freiräume durch das Areal, ohne Vorder- und Rückseiten zu produzieren. Die konsequent zweigeschossige Bebauung nimmt Rücksicht auf das gewachsene Umfeld und die zu erhaltende Alte Schule, die auch künftig integraler Bestandteil des neuen Ensembles sein wird. Der städtebauliche und landschaftsbezogene Maßstab der benachbarten Einrichtungen – Rathaus, Kirchenzentrum St. Josef, Jugendzentrum und Friedhof – wird aufgenommen und die Maßnahme steht in ihrer Baumasse und Körnung in einem adäquaten Verhältnis zum direkten Umfeld. Die Wettbewerbsarbeiten werden im Puchheimer Kulturcentrum PUC ausgestellt und sind dort von Montag, 24. Juni, bis Freitag, 5. Juli, während der Öffnungszeiten montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis12 Uhr, dienstags von 14 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 18 Uhr und außerdem am Wochenende 29./30. Juni von 10 bis 15 Uhr zu besichtigen.
Aktuelles
Im neuen Entwicklungszentrum der Fa. Würth Elektronik, das ca. 13.700 m² Büro- und Laborflächen auf einem 8.000 m² großen Grundstück in München-Freiham umfasst, werden künftig mindestens 500 Mitarbeiter forschen, und neue Techniken und Produkte entwickeln. In diesem Technologie- und Verwaltungskomplex soll die interdisziplinäre Kommunikation des Unternehmens gefördert und so auch die spezifischen Kompetenzen der Fachbereiche miteinander vernetzt werden. Leitidee unseres Wettbewerbsentwurfs für das Hightech Innovation Center ist eine verbindende, campusartige Gebäudestruktur aus präzise gesetzten Volumen und Freiräumen. Dieses hoch vernetzte System vereint beide Bauabschnitte zu einer Gesamtfigur und verleiht dem neuen Firmensitz der Würth Elektronik eine eigene Identität, die dem Wunsch des Auslobers nach einem „Campus am Stadtrand“ in hohem Maße gerecht wird.
Aktuelles
Nach Aufhebung der Vergabe an das Büro Henn und Zurückversetzung des Verfahrens Generalsanierung Gasteig durch die Vergabekammer Südbayern, erhielten wir am 05.04.19 die erneute Aufforderung zur Abgabe eines Angebots und Teilnahme an der Verhandlung. Nach Sichtung und Bewertung der neuen Verfahrensbedingungen und Vergabeunterlagen, sowie der Beantwortung der von uns gestellten Rückfragen haben wir uns jedoch entschlossen, am Verhandlungsverfahren nicht weiter teilzunehmen und kein neues Angebot abzugeben. Unsere Gründe lassen sich wie folgt zusammenfassen: Das Problem der ungeklärten urheberrechtlichen Situation ist nach wie vor vorhanden und wurde von der Gasteig GmbH lediglich in die Auftragsabwicklung verschoben. Es ist nunmehr das alleinige Risiko des künftigen Auftragnehmers, sich mit den Inhabern des Urheberrechts auf eine architektonische Lösung zu verständigen, die deren Zustimmung findet. In Anbetracht der Tatsache, dass sich Herr Rollenhagen bereits öffentlich für den Entwurf des Büros Henn ausgesprochen hat, ist das damit verbundene zeitliche und finanzielle Risiko für die beiden anderen Bieter ungleich höher und im Ergebnis für uns nicht akzeptabel. Von fairen Wettbewerbsbedingungen kann vor diesem Hintergrund keine Rede sein, zumal das Büro Henn bereits im Vorfeld des Architektenwettbewerbs für den Auslober tätig und mit der Erstellung des Nutzerbedarfsprogramms beauftragt war. Der dabei erworbene Wissensvorsprung lässt sich in Anbetracht der nunmehr geltenden Kriterien nicht ausgleichen. Denn für die Auswahl des Bieters wird nicht die architektonische Qualität der jeweiligen Entwürfe sondern ausschließlich der Preis, der Personalaufwand, die Qualifikation des Projektteams sowie Konzepte zur Einhaltung der Kostenobergrenze und zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen ausschlaggebend sein. Eine Überarbeitung der Entwürfe im Sinne einer optimalen architektonischen Lösung, wie sie das Preisgericht einstimmig gefordert hatte, findet nicht statt. Ein solches Vorgehen mag zwar zu einem Ergebnis führen, wird jedoch den gestalterischen Ansprüchen an die Bedeutung dieses herausragenden Projektes für die Landeshauptstadt München in keiner Weise gerecht.
Aktuelles
Das Grundstück an der Augustanlage liegt in zentraler und prominenter Lage von Mannheim direkt gegenüber dem Europaplatz. Es markiert mit dem gegenüberliegenden Jahngebäude den östlichen Stadteingang und bildet den Auftakt der repräsentativen Achse zum Wasserturm. Der fünfzehngeschossige neue Büro-Hochbau an der Schleinermacherstraße wird zusammen mit den weiteren Hochpunkten der Augustanlage zu einem Ensemble. Die vier Neubauten des Quartiers mit einer geteilten Nutzung aus 60 Wohnungen, Bürofläche mit rund 11.000 Quadratmetern und Hotel mit 204 Zimmern stellen sich in ihrer Gliederung und Materialität als klare, feingliedrige Baukörper mit eigenständigem Charakter dar, die sich aus einem gemeinsamen Sockelgeschoss entwickeln. Der Freiraum auf Ebene +1 steht allen angebunden Nutzergruppen als grüner und nachbarschaftsfreundlicher Freibereich zur Verfügung.
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