Der Neubau der Dreifeldsporthalle ist am östlichsten Rand des Baugrundstückes positioniert. Dadurch wird ein möglichst großes Entwicklungspotential für die gewünschte spätere Bebauung des Restgrundstückes gewährleistet. Er bildet einen Eckstein am Kreisverkehr „An den Kelternwiesen“ und markiert in seiner Präsenz den Übergang vom gegenüberliegenden, geplanten neuen Stadtquartier, dem angrenzenden Gewerbegebiet im Südwesten und der lockeren Wohnbebauung am Hang.

 

Der Baukörper nimmt in seiner Ausrichtung die Koordinaten der Straße „An den Kelternwiesen“ auf. Dadurch entsteht eine Umlenkung in die Stadionstraße und eine Straßenraum-Aufweitung, die dem Eingangsbereich der Halle ein angemessenes Vorfeld verschafft. Der Haupteingang der Sporthalle liegt nahezu gleich weit entfernt von den beiden Schulen Martin-Gerbert-Gymnasium und der gewerblichen und hauswirtschaft-lichen Schule im Westen. Der Eingang der Halle und die Zufahrt zu den Stellplätzen sind bewusst vom Kreisverkehr abgerückt, was der Verkehrssicherheit und einer möglichen Lärmbelästigung der Wohnbebauung durch an- und abfahrende Fahrzeuge zugutekommt.

 

Die Ausführung als Holzkonstruktion ist in der Fassade klar ablesbar. Die geschlossenen Wände im Erdgeschoss sowie die Giebelwände sind mit einer rhythmisierten, lasierten Lärchenholzschalung bekleidet. Die oberen Bereiche der Hallenlängsseiten sind verglast und werden durch die regelmäßige Struktur im Raster vorgesetzter Lisenen gegliedert. Großzügige Verglasungen schaffen Transparenz und Einblicke in das sportliche Geschehen. 

0° 0' 0" S 0° 0' 0" E

2. Preis

Nicht offener Wettbewerb

Auslober

Stadt Horb am Neckar

Freianlagen

nowak + abootalebi Landschaftsarchitektur, München

 

Tragwerksplanung

Schneck Schaal Braun Ingenieurgesellschaft Bauen, Tübingen

Energiekonzept

CAPE Beratende Ingenieure, Kirchheim am Neckar

Visualisierung

Piotr Banak

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